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Anne Stach (2. v. re.) im Gespräch mit Bürgermeisterin Nicole Moenikes an der Hochstraße.

Quartiers-Rundgänge

Ruhiger Spaziergang durch den "Hangel"

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WALTROP - Wer vermutet hatte, beim Quartiers-Spaziergang von Bürgermeisterin Nicole Moenikes (CDU) und ihren Mitarbeitern im Hangel werde es sicherlich einiges an Bürger-Ärger geben, der sah sich getäuscht.

Der einzige Bürger, der sich schon am Startpunkt Rathaus zum Rundgang einfand, war CDU-Parteichef Ludger Finke. Später gesellte sich noch SPD-Ratsherr Frank Kwiatowski zu der Gruppe. "Wutbürger", die sich etwa über den Verkehr im Hangel aufgeregt hätten, suchte man ansonsten vergebens.

"Alles bestens"

Dafür traf die Gruppe der Rathaus-Mitarbeiter auf einige Bürger, die am Gartenzaun auf Nachfrage versicherten, sie wohnten gern in der Siedlung, alles sei bestens. Auch Martina und Hans-Jürgen Buchholz sehen das so, sie sind aber nicht besonders erbaut über die schlechte Straßenqualität. Die Bürgermeisterin wies darauf hin, dass Lärchen- und Nachtigallenweg im aktuellen Straßensanierungsprogramm aufgenommen sind.

Kein Schnäpschen

Bernhard Heckmann, Bürger des Jahres 2013, dessen Haus ebenfalls entlang der Route steht, hätte die ganze Gruppe am liebsten zu einen Schnäpschen eingeladen. Mit dem Hinweis, man sei noch im Dienst, wurde freundlich abgelehnt. Schon vor dem Quartiers-Rundgang hatten sich Anwohner der Beethovenstraße bei der Bürgermeisterin gemeldet: Sie teilten mit, wenn sie rückwärts aus ihrer Stichstraße heraus führen, könnten sie den querenden Verkehr schlecht einsehen. Die Stadt-Mitarbeiter schauten sich die Situation vor Ort an.

Problem für Radfahrer

Fast war die Gruppe schon wieder am Start- und Zielpunkt Rathaus, da traf sie auf Anne Stach. Sie sprach das Problem an, dass Radfahrer aus Angst vor dem vielen Verkehr auf der Hochstraße nicht wie vorgeschrieben an rechten Straßenrand, sondern auf dem Bürgersteig fahren und wünschte sich einen Radweg. Ordnungsamts-Leiter Martin Voskort: „In einer Tempo-30-Zone – das ist die Hochstraße – sind eigene Radwege gesetzlich nicht vorgesehen. Wir dulden allerdings, dass der separat gepflasterte Weg stadtauswärts wie ein Radweg genutzt wird.“ Die Beschilderung dort lautet: Fußweg. Radfahrer frei. Stadteinwärts müssen Radfahrer hingegen am rechten Fahrbahnrand fahren.

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