Verena (li.) und Steve Schwarz pflanzten eine Zierkirsche auf dem Zechengelände.
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Verena (li.) und Steve Schwarz pflanzten eine Zierkirsche auf dem Zechengelände.

Hochzeitsallee

Was für eine romantische Idee - Das machen drei Waltroper Paare auf dem Zechengelände

  • Anna Lisa Oehlmann
    vonAnna Lisa Oehlmann
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In diesem Jahr haben sie geheiratet und wollen ihrer wachsenden Liebe ein Zeichen setzen. Das symbolische Baumpflanzen hat für jedes der drei Waltroper Paare eine andere besondere Bedeutung.

Bei Verena und Steve Schwarz ging in den vergangenen Wochen alles Schlag auf Schlag: Am 12. Oktober hatten sie sich das Ja-Wort gegeben. Dann ging es auf Hochzeitsreise und gerade einen Tag zurück, pflanzten sie einen Baum als Zeichen ihrer Liebe auf dem Zechengelände. 

Waltroper Hochzeitsallee: Erste Bäume gepflanzt

Die ersten drei Bäume der „Hochzeitsallee“ sind am Freitag mit Unterstützung zweier Mitarbeiter des Ver- und Entsorgungsbetriebs gepflanzt worden. Verena und Steve Schwarz sind beide in Waltrop aufgewachsen und fühlen sich mit dem Ort verbunden. „Wenn man sieht, wie der Baum wächst, sieht man auch, wie seine Ehe wächst“, sagt Verena Schwarz. Die beiden haben keinen Garten und daher die Gelegenheit ergriffen, hier einen Baum zu pflanzen. 

Das Zechengelände in Waltrop ein besonderer Ort

Groß waren die Freude und die Überraschung des Paares, dass sie ihren Baum genau neben den von Sabrina und Stephan Schefe einbuddeln konnten – denn sie sind befreundet. „Für einen Waltroper ist das ein besonderer Ort. Wir haben uns hier früher immer mit dem Moped getroffen“, sagt Stephan Schefe. Seine Frau Sabrina Schefe kannte die Baum-Aktion aus Dortmund und findet es eine schöne Idee. 

Bei Hochzeiten erleben Standesbeamte in Waltrop so allerhand, berichteten sie der Waltroper Zeitung. 

Mit dem Sohn zum selbst gepflanzten Baum

Für Sandra und Patrick Schwabe, die bereits am 2. Februar geheiratet haben, hat der Baum eine ganz besondere Bedeutung. Seit zwei Jahren leben der ehemalige Castrop-Rauxeler und die ehemalige Lünerin in Waltrop – mittlerweile mit ihrem sechs Monate alten Sohn. „Es ist eine schöne Erinnerung. Wir können hier immer mit unserem Kleinen hingehen und ihm zeigen, wie der Baum wächst“, sagt Sandra Schwabe. Sie hätte auch gern zu Hause einen Baum gepflanzt, aber der heimische Garten ist zu klein, berichtet sie. 

Die Hochzeitsallee soll wachsen

Auf dem Zechengelände sollen noch weitere Bäume für die Hochzeitsallee gepflanzt werden.

An besonderen Hochzeitsdaten wird auch in Waltrop häufig geheiratet

Neue Idee für die neue Nutzung alter Zechengebäude in Oer-Erkenschwick - das ist der Vorschlag von Thomas Schulz.

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