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Im Hinterhof der Häuser Riphausstraße 1,3 und 5 wird der Müll nicht mehr abgeholt.

Immobilien-Unternehmen reagiert

Der Müll soll jetzt zügig entsorgt werden

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Waltrop - Nach Beschwerden von Mietern reagiert das Immobilien-Unternehmen Adler Real Estate unter anderem mit größeren Tonnen. Ein Problem seien allerdings Fehlwürfe von Mietern.

Nach unserer Berichterstattung über den seit Monaten zugemüllten Hinterhof des Gebäudekomplexes Riphausstraße 1, 3 und 5 hat das verwaltende Immobilien-Unternehmen Adler Real Estate auf unsere Presseanfrage reagiert und Stellung bezogen.

19 Sonderleerungen seit 2018

Man habe auf der Riphausstraße bereits häufig Sonderleerungen durchgeführt, teilt Dr. Rolf-Dieter Grass mit, Leiter der Unternehmenskommunikation. Seit 2018 habe man 19 Mal Sperrmüll und anderen Unrat aus der Liegenschaft abholen lassen müssen. „Wir bemühen uns also“, stellt Grass fest. Auf der anderen Seite würde das Nutzungsverhalten einiger Mieter ein Problem darstellen – Stichwort Fehlwürfe. „Wir sind daher dabei, uns von einzelnen Mietern zu trennen, die Untervermietungen vorgenommen hatten“, schreibt Grass. Darüber hinaus, so versichert es der Unternehmens-Sprecher, wolle man dennoch das Mülltonnen-Volumen erhöhen.

Dass grundsätzlich aber nicht die Mieter, sondern ein externer Dienstleister für das Herausstellen des Mülls verantwortlich sei, bestätigt Dr. Grass. Viele Leser, die sich nach unserer Berichterstattung online zu Wort gemeldet hatten, sahen die Schuld bei den Mietern. Tenor: Jeder Mieter müsse den Müll selbst an die Straße stellen.

Von Rechnungen weiß man nichts

Dass der Dienstleister an der Riphausstraße nicht mehr tätig wird, habe man laut Grass nicht gewusst. „Nun haben wir erfahren, dass diese Dienstleistung seit gut einem Monat nicht mehr geleistet wird, weil angeblich Rechnungen nicht bezahlt worden seien“, so Grass. Diese Rechnungen hätten seinem Unternehmen nicht vorgelegen. „Wir haben den Dienstleister deshalb jetzt aufgefordert, die Rechnungen an uns inkl. Leistungsnachweis zu stellen. Wir erwarten, dass die Dienstleistung zügig wieder aufgenommen wird.“ Auch der Waltroper Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) hatte derweil von drei unbezahlten Rechnungen von Sonderleerungen berichtet. Laut Dr. Rolf-Dieter Grass seien diese möglicherweise gestellten Rechnungen offenbar „nicht bei uns angekommen“.

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