Diesen Wunsch teilen wohl Kita-Kinder, Eltern und das Personal.
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Diesen Wunsch teilen wohl Kita-Kinder, Eltern und das Personal in Waltrop und Datteln.

Nach Immunisierungs-Aktion

Impf-Folgen in den Kitas - Träger in Datteln und Waltrop berichten von großer Personalknappheit

  • Sebastian Balint
    vonSebastian Balint
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  • Markus Weßling
    Markus Weßling
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Träger berichten von großer „Personalknappheit“ nach der Immunisierungs-Aktion in Datteln und Waltrop am Wochenende. Einige boten Notbetreuung an.

Groß war am Wochenende die Freude darüber, dass in Waltrop und Datteln das Kita-Personal in großem Stil von den Vestnet-Ärzten gegen Corona geimpft werden konnte. Auch danach äußern sich die Verantwortlichen in den Einrichtungen noch dankbar für den Einsatz der Mediziner und weiteren Helfer. Zur Wahrheit gehört freilich auch: Am Montag (15. März) war der Kita-Betrieb in beiden Städten bei mehreren Trägern stark beeinträchtigt, einige Einrichtungen mussten ganz geschlossen bleiben. Der Grund: Viele Mitarbeiterinnen hatten mit den Folgen der Impfung mit AstraZeneca zu kämpfen und blieben zu Hause.

Eingeschränkter Betrieb in Kitas in Waltrop

Einen entsprechenden Hinweis eines Lesers, der im konkreten Fall die Kita „Blaues Haus“ in Waltrop betraf, bestätigt Christine Hanß, Geschäftsführerin des Kita-Verbundes im Evangelischen Kirchenkreis. Der ist auch Träger der Einrichtung „Blaues Haus“. In einigen Einrichtungen des Kirchenkreises, der Kitas in Waltrop und Datteln betreibt, war nur ein stark eingeschränkter, in anderen Fällen gar kein Betrieb möglich – die Eltern mussten ihre Kinder zu Hause lassen. „Ein Problem ist, dass wir die Gruppen wegen der Pandemie ja derzeit nicht mischen dürfen“, sagt Sonja Stratkemper, für den Bereich Frühe Hilfen beim Kita-Träger Lebenshilfe zuständig. So ist der Personalbedarf nochmal höher als sonst. Auch die Lebenshilfe meldete einen „hohen Personalausfall“ in ihren Kitas. Sie hatte den Eltern vorab empfohlen, die Kinder wegen des nun eingetretenen möglichen Personal-Engpasses zu Hause zu betreuen, jedoch eine Notbetreuung bereitgehalten. Ähnlich verfuhr auch die katholische Kirche als Kita-Träger in Waltrop, wie Verbundleitung Silke Snelting berichtet.

Stadt Datteln empfiehlt, sich bei Trägern zu erkundigen

Die Stadt Datteln hatte den Eltern vorab empfohlen, sich bei den Trägern zu erkundigen, ob die betreffende Einrichtung öffnen kann. Die städtischen Kitas seien – freilich mit weniger Personal – geöffnet gewesen, hieß es dazu aus dem dortigen Rathaus. In Waltrop gibt es keine städtischen Kitas. Stadt-Sprecherin Andrea Middendorf sagte, seitens der Stadt habe es keine Vorgabe gegeben, die Kitas vorsorglich geschlossen zu halten – es sei auch fraglich, auf welcher Grundlage man dies hätte tun können. Der Stadt ist ein Fall bekannt, in dem eine Einrichtung am Montag, 15. März, wegen Personalmangels geschlossen bleiben musste – die DRK-Kita an der Hafenstraße.

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