Christine, Rebecca, Aaron und Sarah Bischof bei der Sternsinger-Aktion der Gemeinde St. Ludgerus in Waltrop.
+
Sie durften so eng beieinander stehen, weil sie eine Familie sind: (v.l.) Christine Bischof mit den Sternsingern Rebecca (4), Aaron (8) und Sarah (10).

Sternsinger-Aktion

Diesmal gibt es den Segen der Heiligen Drei Könige in den Gemeinden „to go“

  • Christine Horn
    vonChristine Horn
    schließen

Anders als sonst, kamen diesmal die Menschen zu den Sternsingern. Die Gläubigen waren dankbar – auch in der Gemeinde St. Ludgerus.

Noch vor einem Jahr wären die Sternsinger - diesen Nutzen haben übrigens die Gaben der Drei heiligen Könige - am Samstag nach dem 6. Januar in den drei Waltroper katholischen Kirchengemeinden ausgeschwärmt. Sie hätten die geweihte Kreide und die Aufkleber mit dem Segengruß von Haus zu Haus gebracht. Sie hätten gesungen, die Geldspenden entgegengenommen und die Süßigkeiten im Bollerwagen verstaut. Sie hätten zwischendurch von den dankbaren Menschen einen heißen Kakao bekommen und sich nach vielen gelaufenen Kilometern und mit kalten Füßen zum Pommes-Essen in den Gemeindezentren getroffen. Doch 2021 ist eben alles anders.

Genaue Vorgaben für die Besucher

Wie wichtig allen Beteiligten das Überbringen des Segens und der Hoffnung ist, zeigte sich am Samstagmorgen zum Beispiel in der St.-Ludgerus-Gemeinde in Waltrop. Flatterband, Schilder und Kreidehinweise auf dem Boden zeigten den Besuchern, wie und wo sie sich bewegen durften.

„Kindern Halt geben - in der Ukraine und weltweit“

Angela Hohmann-Kückes und ihre Tochter Jana Kückes hatten die Aufkleber mit den Segenssprüchen und ein Informationsblatt zu dem diesjährigen Spendenprojekt „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ in Tassen gesteckt. Diese durften von den Besuchern dann entnommen werden. „In unserer Gemeinde gibt es aber auch viele Menschen, die den Segen mit der Kreide aufschreiben wollen“, weiß Angela Hohmann-Kückes. Geweihte Exemplare standen auch bereit.

Der Abstand wird eingehalten

Schon um 10.45 Uhr, eine Dreiviertelstunde nach Beginn der Sternsinger-Aktion, wurde es schwierig, einen Geldschein in die Dose zu stecken. Denn sie war schon ziemlich voll. Dann durften die Gläubigen dem Gesang der Sternsinger lauschen. Mehr als vier Meter entfernt standen sie von den Kindern. Manche von ihnen waren textsicher und sangen mit.

Einen ausführlichen Bericht über die Sternsinger lesen Sie in der gedruckten Zeitung und im E-Paper der Waltroper Zeitung am Montag, 11. Januar.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Coronavirus in Waltrop: Vier weitere Todesfälle - der Inzidenzwert steigt auf 129,6
Coronavirus in Waltrop: Vier weitere Todesfälle - der Inzidenzwert steigt auf 129,6
Coronavirus in Waltrop: Vier weitere Todesfälle - der Inzidenzwert steigt auf 129,6
Telefonbetrüger erbeuten von einer Seniorin Bargeld und Schmuck
Telefonbetrüger erbeuten von einer Seniorin Bargeld und Schmuck
Telefonbetrüger erbeuten von einer Seniorin Bargeld und Schmuck
Drogeriemarkt zieht um - die Eröffnung ist für den Frühsommer geplant
Drogeriemarkt zieht um - die Eröffnung ist für den Frühsommer geplant
Drogeriemarkt zieht um - die Eröffnung ist für den Frühsommer geplant
Im Waltroper Osten geht eine Ära zu Ende - Brigitte Springer hört auf
Im Waltroper Osten geht eine Ära zu Ende - Brigitte Springer hört auf
Im Waltroper Osten geht eine Ära zu Ende - Brigitte Springer hört auf
Schwerer Unfall an der Brambauer Straße: 28-Jährige verliert die Kontrolle über ihr Auto
Schwerer Unfall an der Brambauer Straße: 28-Jährige verliert die Kontrolle über ihr Auto
Schwerer Unfall an der Brambauer Straße: 28-Jährige verliert die Kontrolle über ihr Auto

Kommentare