+
Die Robinien im Hintergrund sind nicht mehr standfest. Sie müssten ohnehin weichen.

Stadtentwicklung

Was der Klimawandel mit der Bebauung des Waldstadions zu tun hat 

Der Klimawandel hat ganz konkrete Folgen für ein Bauprojekt in Waltrop. Es geht um den Erhalt von Bäumen und eine Abstands-Regel. 

Die Stadt Waltrop will das Gelände des Waldstadions bebauen. Aber was ist mit den Bäumen, die rundherum stehen? Die müssen, so erklärt  es Stadtplaner Andreas Scheiba, mindestens 30 Meter  von der geplanten Bebauung weg stehen. Denn in Zeiten des Klimawandels kommt es immer häufiger vor, dass bei extremen Wetterlagen Bäume  umstürzen. Früher reichten 15 Meter. Die Regel gilt auch für die Baumreihe an der Nordseite, die 2016 bei einem Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Kita wird zweigeschossig

Um aber trotzdem den geplanten Bau von Reihen- und Mehrfamilenhäusern sowie des Generationen-Wohnprojektes realisieren zu können, müssen einige Bäume auf der Südseite fallen. Viele andere können aber erhalten bleiben. Nicht weichen müssen auch die Bäume, die vor der geplanten Kita außerhalb des eigentlichen Stadion-Geländes an der Altenbredde stehen. Die Kita soll an dem Ort entstehen, wo jetzt noch ein längst nicht mehr bewohntes Haus in städtischem Besitz steht. Das wird abgerissen.     

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Zurück zur Normalität - Kehrt an der Kreisliga- Tabellenspitze die Spannung zurück?
Zurück zur Normalität - Kehrt an der Kreisliga- Tabellenspitze die Spannung zurück?
Schwerer Brand an der Deitermann-Villa: Wer hat das Feuer gelegt?
Schwerer Brand an der Deitermann-Villa: Wer hat das Feuer gelegt?
FC Marl will den siebten Bezirksliga-Sieg in Folge
FC Marl will den siebten Bezirksliga-Sieg in Folge
Eklat bei Klima-Demo: Grünen-Ratsherr stört mit "Scheiße"-Zwischenrufen
Eklat bei Klima-Demo: Grünen-Ratsherr stört mit "Scheiße"-Zwischenrufen
„Peinlich“ und „lächerlich“: Heftige Reaktionen auf Hoeneß-Wutrede zu Neuer und ter Stegen
„Peinlich“ und „lächerlich“: Heftige Reaktionen auf Hoeneß-Wutrede zu Neuer und ter Stegen

Kommentare