Zehn Jugendliche erhielten in der St.-Peter-Kirche in Waltrop von Weihbischof em. Dieter Geerlings das Sakrament der Firmung.
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Waren sich trotz erforderlichen Abstands nahe: neun der zehn Firmlinge und Weihbischof em. Dieter Geerlings.

Firmung in St. Peter

Nach der Absage im März erhielten zehn junge Menschen nun das Sakrament

  • Christine Horn
    vonChristine Horn
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56 Jugendliche hatten sich im März 2020 auf ihre Firmung vorbereitet. Doch an dem Nachmittag des Freitags, dem 13., ging alles ganz schnell: Der erste Lockdown stand unmittelbar bevor. Daher wurde die Firmung abgesagt. Am vergangenen Freitagabend nun, gut acht Monate später, wurde für einen Teil der Firmlinge der Gottesdienst in St. Peter nachgeholt.

Wegen der strengen Corona-Auflagen war die Anzahl der erlaubten Gottesdienstbesucher reduziert, der Abstand in den Bänken groß, und während des Gottesdienstes herrschte Maskenpflicht– auch auf den Plätzen. Dennoch war es ein würdiger Rahmen, für den auch Weihbischof em. Dieter Geerlings sorgte. Der Beginn eines Firmungs-Gottesdienstes an einem Freitag um 18 Uhr war ungewöhnlich. Doch die anstrengende Arbeits- oder Schulwoche war schnell vergessen, und die Bedeutung der Zusammenkunft von Beginn an spürbar.

Verschiedene Nachholtermine

Pastoralreferent Johannes Linke hatte den Jugendlichen nach dem Ausfall des März-Termins verschiedene Alternativen angeboten. Zwölf Firmlinge hatten sich für den zeitnahen 16. Mai entschieden, zehn nun für den vergangenen Freitag. Die restlichen 34 Firmlinge wollen das Sakrament erst am eigentlichen 2021er-Termin im Februar entgegennehmen. Die Gemeinde in Waltrop schreibt jährlich rund 100 Jugendliche an, die jeweils die zehnte Klasse besuchen und fragt nach, ob sie zur Firmung gehen wollen. „Meistens erhalten wir dann um die 50 positiven Antworten“, berichtet Johannes Linke. Das sei ein Mittelwert.
„Erfahrungsgemäß sind die Zahlen im Münsterland höher und im Ruhrgebiet niedriger. Da liegen wir hier in Waltrop dazwischen“, erläutert Linke.

87 Firmlinge im Jahr 2021

Für den Februar 2021 rechnet die Gemeinde dann mit rund 87 Firmlingen, für die es dann mehrere Gottesdiensttermine geben wird. Bleibt die Hoffnung, dass Corona den Beteiligten dann nicht erneut einen Strich durch die Rechnung macht.

Die Firmlinge: Anna Horn, Emily Bittner, Ida Elmenhorst, Jonas Andersson, Lea Hölscher, Lina Georgensohn, Melissa Kazmierczak, Sarah Belda, Vivien Henning, Yannick Bloch

So bereiten sich Kirchen auf die Gottesdienste an Weihnachten vor.

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