Die Ecke Recklinghäuser Straße/Löringhofstraße, an der sich im vergangenen Jahr mehrere Unfälle ereigneten, ist jetzt zum „unfallauffälligen Bereich“ erklärt worden.
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Die Ecke Recklinghäuser Straße/Löringhofstraße, an der sich im vergangenen Jahr mehrere Unfälle ereigneten, ist jetzt zum „unfallauffälligen Bereich“ erklärt worden.

Unfallstatistik

Nach Unfallhäufung in Waltrop - an dieser Kreuzung verlieren Radler die Vorfahrt

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Zum Glück gab es in Waltrop im vergangenen Jahr keine Verkehrstoten zu beklagen. Aber auf eine bisher gefährliche Ecke macht der Unfallbericht der Polizei aufmerksam.

Natürlich ist Waltrop keine Ausnahme, was den „Corona-Effekt“ bei der Zahl von Unfällen und Delikten im Straßenverkehr im Jahre 2020 angeht: Rückläufige Zahlen sind auch zu großem Teil Ausdruck der Tatsache, dass auf Waltrops Straßen – insgesamt hat das Netz eine Länge von 190 Kilometern – schlicht weniger Verkehr herrschte als in „normalen“ Jahren.

Rückgang der Zahlen in Waltrop

In fast sämtlichen Unfallkategorien und bei allen Arten von Verkehrsverstößen verzeichnete die Kreispolizeibehörde für Waltrop einen deutlichen Rückgang der Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der verunglückten Personen sank von 110 auf 58, schwer verletzt wurden 13 (Vorjahr 24), leicht verletzt 45 (Vorjahr 85). Verkehrstote gab es 2020 in Waltrop nicht zu beklagen, im Jahr zuvor kam noch eine Person im Waltroper Straßenverkehr ums Leben.

Radlern wird in Waltrop die Vorfahrt genommen

Eine Stelle gibt es in Waltrop allerdings, die im Bericht der Polizei als sogenannter unfallauffälliger Bereich genannt ist: Es ist die Einmündung Recklinghäuser Straße/Löringhofstraße, über die unsere Zeitung mehrfach berichtet hat. Ursache der Unfälle dort laut Polizei: „Einbiegen/Kreuzen“. Der Umbau dieser Einmündung als Folge der Unfälle stellte freilich nicht jeden zufrieden: Manchen Radfahrern schmeckte gar nicht, dass die Markierung der Radfurt entfernt wurde. Leider würden hier die Radfahrer untergeordnet, gestand auch der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW seinerzeit ein: Den Radfahrern auf der Recklinghäuser Straße wurde schlicht die Vorfahrt genommen. Polizei-Direktionsleiter Martin Kirchner verteidigt die Entscheidung, die in der Unfallkommission der beteiligten Behörden so getroffen wurde: Aus polizeilicher Sicht, sagt er, führe die Unterordnung des Radverkehrs zu mehr Sicherheit. Und das sei maßgeblich.

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