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Neubau des Wohnkomplexes

AWO investiert 15 Millionen Euro

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WALTROP - 15 Millionen Euro investiert die AWO in Waltrop. Geld, das zum Teil auch heimischen Unternehmen zugutekommt. Der Neubau des Wohnkomplexes bringt noch etwas Gutes in die Stadt: Arbeitsplätze.

Eine genaue Anzahl von Arbeitsstellen könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benennen, sagt AWO-Sprecherin Katrin Mormann. Dafür sei es schlicht noch zu früh. Verständlich, denn die Arbeiten an dem neuen Seniorenzentrum an der Dortmunder Straße mit dem historisch-klangvollen Namen „Alte Berginspektion“ werden noch mindestens 15 Monate in Anspruch nehmen. „Ich gehe aber davon aus, dass wir circa 50 Vollzeitstellen schaffen, was jedoch bedeuten kann, dass hier am Ende 70 Köpfe arbeiten werden“, so Mormann. Der Neubau des Seniorenzentrums ist indes nur ein Teil des Grußprojekts, das die AWO in Waltrop-Ost auch mithilfe von heimischen Unternehmen wie Garten- und Landschaftsbau Kramer und der Bauunternehmung Lorenz verwirklicht. Denn neu gebaut wird hier nicht nur das Hauptgebäude selbst, das am Ende großzügigen Platz (55 m² pro Person) für 80 pflegebedürftige Senioren bieten soll. Kernsaniert wird zudem das Nebengebäude, in dem noch bis Mitte Juni Flüchtlinge wohnen. Hier entstehen 25 seniorengerechte und 18 barrierefreie Wohnungen

Quartiersmanager nimmt Arbeit auf

All das, was auf dem Gelände der einst Königlich-Preußischen Berginspektion entsteht, soll „eine Anlaufstelle für das ganze Quartier werden“, hatte AWO-Bezirksvorsitzender Michael Scheffler jüngst beim obligatorischen Spatenstich gesagt. Eben weil das neue Seniorenzentrum „ein Ort der Begegnung“ werden soll, werde später auch ein Quartiersmanager die Fäden in der Hand halten, so Scheffler weiter. Ziel sei es, mit Vereinen, Gruppen und anderen Akteuren ein „soziales Netz“ aufzubauen. Viele Bereiche sollen daher auch Nachbarn und Besuchern offenstehen. In Zahlen: Das neue Seniorenzentrum hat eine Gesamtfläche von 4310m² . Zusammen mit dem Nebengebäude werden insgesamt 7300 m² umgebaut, was in etwa so viel wie ein Fußballfeld ist. In das Projekt investiert die AWO 15 Mio. Euro, von denen der Neubau rund 8 Mio. Euro kosten soll. Geplante Fertigstellung ist frühestens August 2019. Damit allerdings hinkt die AWO ihrem Zeitplan fast zwei Jahre hinterher. Im September 2015 hatten Verantwortliche im Rathaus erklärt, mit einer Planungs- und Bauzeit von zwei Jahren zu rechnen. Fertigstellung wäre demnach vor acht Monaten gewesen.

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