Das Blockheizkraftwerk (BHKW) im Waltroper Bürgerbad.
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Neuer Job

Marcel Mittelbach geht nach Castrop-Rauxel

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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WALTROP - So langsam kommt Wehmut bei ihm auf, aber zugleich freut er sich auf die neue Aufgabe: Marcel Mittelbach (28), der sich wie kaum ein Zweiter mit Waltrop identifiziert, wechselt beruflich zur Stadtverwaltung Castrop-Rauxel.

Eigentlich ist Mittelbachs Arbeitsplatz zurzeit noch im Sportbüro, aber er ist (bald muss man sagen: war) auch auf vielen anderen Feldern in der Verwaltung aktiv. Verdient gemacht hat er sich unter anderem um den Arbeitskreis Integration.

Mittelbach wird Referent des Bürgermeisters

Am Freitag, 23. Februar, ist sein letzter Arbeitstag in Waltrop, nach dem Wochenende geht es dann für ihn direkt in der Nachbarstadt weiter. „Ich werde dort Referent des Bürgermeisters“, sagt Marcel Mittelbach. Zu seinen Aufgaben dort wird es gehören, sich um die Anliegen der Bürger zu kümmern, die per „Beschwerde-App“ eingehen.

Gut möglich, dass er in dieser Rolle regelmäßig Kontakt mit Ex-Kollegen in Waltrop hat. Wie berichtet, soll eine solche Smartphone-Anwendung, mit der Bürger digital Mängel wie etwa wilde Müllkippen oder ausgefallene Straßenbeleuchtung melden können, nach Castrop-Rauxeler Vorbild auch in Waltrop eingeführt werden. In Waltrop soll Angela Naehrig, die bisher schon „offline“ für das Beschwerdemanagement zuständig war, die Mitarbeiterin hinter der App werden, wie Bürgermeisterin Nicole Moenikes berichtet.

Maßgeschneiderte Stelle

Zurück zu Marcel Mittelbach: Zu seinen neuen Aufgaben gehört künftig in Castrop-Rauxel nicht nur das Beschwerdemanagement, sondern auch die Bürgerbeteiligung, „also das Einbinden der Bürger, damit sie möglichst wenig Anlass zu Beschwerden haben“, wie es Mittelbach formuliert. Und schließlich die Koordination der Flüchtlingsarbeit. Eine Stelle wie auf den Leib geschnitten für den jungen Verwaltungsmann.

Immer wieder wird er gefragt, wo er denn nun kürzer treten wolle, zumal er, wie berichtet, auch noch designierter SPD-Stadtverbandsvorsitzender ist – und ganz nebenbei auch noch die Waltroper DLRG führt. In der Steuerungsgruppe fürs Solidaritätsfest sei er künftig nicht mehr, allerdings über die DLRG dann doch wieder beteiligt. Und für die Wasserretter steht er auch etwas seltener am Beckenrand.

„Aber insgesamt lasse ich mich auch nur für Aufgaben gewinnen, die ich auch mit Herzblut mache“, sagt Mittelbach. Sonst sage er gleich, dass er dafür nicht der Richtige sei. Etwas verbindlich zuzusagen, wenn es nicht in seinen Händen liegt, ob es gelingt – das sei seine Sache nicht. Denn wenn aus vollmundigen Versprechen am Ende nichts werde, fördere das nur Politikverdrossenheit.

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