Wasserweg ist 100 Jahre alt

Geburtstagskuchen auf dem Kanal

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WALTROP - Auf den Tag genau 100 Jahre ist es her, dass der Rhein-Herne-Kanal eröffnet wurde. Damals noch als Hauptschlagader für den Transport von Kohle und Eisen angelegt, hat inzwischen auch die Freizeitgestaltung an der Wasserstraße ihren Platz gefunden. „Heute lasse ich mir dann etwas ganz Besonderes einfallen", sagt Claudius Kalka.

"Meinen Fahrgästen serviere ich darum einen Geburtstagskuchen zum Sonderpreis von 100 Cent.“ Gut ein Dutzend Jahre hat der 48-jährige Schiffsführer Kalka mit seinem Fahrgastschiff Henrichenburg das Geschehen an der Wasserstraße mit gestaltet. Das es inzwischen auf der Wasserstraße ruhiger geworden ist, diesen Eindruck bestätigt Kalka. Nicht nur die Transportschiffe sind davon betroffen. Auch die Freizeitskipper fahren weniger. „Am Vormittag haben aus dem Liegehafen mal gerade zwei Boote abgelegt. Das ist nicht viel. Wir haben Ferien und einen sonnigen Tag“, sagt der Schiffsführer und schüttelt den Kopf. Wo einst Schiffseigner von der Industriefracht leben konnten, verdient Kalka jetzt mit der Freizeit am Kanal sein Geld. Damit es den Gästen nicht eintönig wird bietet er ein Mehrfahrtenprogramm. Rund um das Schiffhebewerk oder als Standard die Drei-Kanäle-Fahrt durch den Rhein-Herne-, Dortmund-Ems und Datteln-Hamm-Kanal. Die Königsroute am Sonntag führt zusätzlich über den Wesel-Datteln-Kanal als Vier-Wasserstraßen-Tour.

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