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Nun ist es offiziell: Die Pfadfinder Waltrop sind gegründet.

Jeden Tag eine gute Tat

Was die Tücher und die Aufnäher auf der Kluft über die Pfadfinder verraten

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Hilfsbereitschaft und Naturverbundenheit sind nur zwei Eigenschaften, die Pfadfinder auszeichnen. Der neu gegründete Stamm hat schon Pläne für die Zukunft.

Mit ihrem Logo fallen sie auf: In das in pinker Farbe stilsierte Schiffshebewerk schlängelt sich in lilafarben die Pfadfinder-Lilie. So sind die hilfsbereiten jungen Pfadfinder künftig für alle Menschen im Stadtgebiet erkennbar. Sie haben nun ihr Versprechen abgelegt und haben die offizielle Gründungsurkunde überreicht bekommen.

Tücher und Aufnäher der Pfadfinder

Die Pfadfinder tragen dazu entweder ein oranges Tuch (Wölflinge, ab sechs Jahren), ein blaues Tuch (Jungpfadfinder ab neun Jahren) oder ein graues Tuch (Leiter). Auf ihren beigen Kluften finden sich einige weitere Aufnäher - sie sollen in den kommenden Monaten udn Jahren mehr werden. Denn es gibt sie von verschiedenen Treffen und Fahrten. Aber die Lilie als Erkennungszeichen der Pfadfinder darf nie fehlen. Auch die Länder- und die Europaflagge auf der Kluft verraten, woher die Pfadfinder stammen. „Wenn man die Kluft trägt, wird man sehr positiv wahrgenommen. Gerade wenn man im Ausland ist, erkennt man sich. Dann entsteht ein Wir-Gefühl“, erzählt Sabine Prange aus ihrer Erfahrung.

Waltroper Stamm organisiert in Deutscher Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG)

50 Kinder und Erwachsene gehören zum Pfadfinder-Stamm Waltrop. Der gehört zu der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG, siehe Infokasten), von der es nun die offizielle Gründungsurkunde gab. 

Umweltbewusst, einfach und hilfsbereit leben

Die Pfadfinder haben versprochen, dass sie umweltbewusst leben wollen, einfach und hilfsbereit, berichtet die neu gewählte Vorsitzende Sabine Prange. Sie leitet die Pfadfinder gemeinsam mit Georg Bischof und dem Kurat Dr. Carsten Roeger. In Sachen Finanzen und Organisation werden sie von Johannes Linke unterstützt. 

Was bisher geschah:

Nach den Osterferien ging die Arbeit der Pfadfinder los. Dann ging es jeden Freitag darum, was Pfadfinder überhaupt sind und was sie machen. „Ich bin dabei, weil es Spaß macht, etwas für die Natur zu machen, Flöße und Hütten zu bauen“, sagt Eva (10). Aber nicht nur das. „Hier zählt nicht das Aussehen. Es ist egal, ob man dick oder dünn, groß oder klein ist. Ich fühle mich wohl, weil ich weiß, dass man nicht ausgelacht, sondern respektiert wird“, sagt die zehnjährige Waltroperin. Beim Versprechen hat sie bekundet, die Pfadfinder-Regeln einzuhalten und versprochen: „Ich versuche immer, wenn die Situation schlecht ist, was Gutes draus zu machen“, sagt sie. 

Nicht weggucken, sondern für etwas einstehen

„Unser Ziel ist es, die Kinder dazu zu erziehen, dass sie eine eigene Meinung auf den Werten der Pfadfinder entwickeln. Sie sollen nicht weggucken, sondern für etwas einstehen“, sagt Georg Bischof. Als nächstes wollen die Pfadfinder das Friedenslicht holen und es in der Gemeinde verteilen. Im Februar wollen die Pfadfinder ein Wochenende wegfahren.

Es werden Die Pfadfinder suchen auch noch weitere Gruppenleiter. Wer Interesse hat, kann sich bei Johannes Linke melden.

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