Volksbank Waltrop Logo
+
Ein Kunde der Volksbank hatte kürzlich eine verdächtige Mail im Postfach.

Fake-Mail

Ruft die Volksbank-Fusion nun auch Betrüger auf den Plan?

  • Simone Hollenhorst
    vonSimone Hollenhorst
    schließen

Eine Mail von der Bank mit der Bitte, einen Link anzuklicken - da kann doch etwas nicht stimmen, sagte sich unser Leser Bernd Köster. Und der Volksbank-Kunde sollte Recht behalten.

Als unser Leser Bernd Köster dieser Tage seine Mails am Computer checkte, stolperte er über eine E-Mail der Volksbank in seinem Postfach. Der 64-Jährige öffnete die Nachricht: Es ging ums Online-Banking, er sollte ein Formular mit seinen Daten ausfüllen und dann auf einen Link klicken, berichtet er.

Oer-Erkenschwicker vermutete Betrugsmasche

Spätestens an diesem Punkt wurde Köster klar: Das kann sich nur um eine Betrugsmasche, also eine Fake-Mail, handeln. „Ich habe bei der Volksbank nämlich gar kein Online-Banking.“ Bernd Köster nahm Kontakt zu seiner Volksbank vor Ort in Oer-Erkenschwick auf – und der Verdacht einer gefälschten Nachricht bestätigte sich.

Mail klang täuschend echt

Die Mail habe „täuschend echt“ gewirkt, mit Logo und in einwandfreiem Deutsch, berichtet der Oer-Erkenschwicker. Deshalb hat er sich an unsere Zeitung gewandt, um andere Kunden - auch zum Beispiel in Datteln und Waltrop - zu warnen. Und Köster hat noch einen Verdacht: Ob sich die Betrüger, die hinter dieser Mail stecken, die Fusion der Volksbanken zu nutzen machen und hoffen, in diesem Zuge Daten abgreifen zu können? Die Volksbank Waltrop, zu der auch Datteln und Oer-Erkenschwick gehören, ist ja bekanntlich in diesem Jahr mit der Volksbank Dortmund verschmolzen.

Volksbank hat bislang nur Kenntnis von einem Fall

Solche Mails hat man bei dem Kreditinstitut bereits vor der Fusion befürchtet, sagt Generalbevollmächtigter Ludger Suttmeyer. Die Mail von unserem Leser ist nun allerdings der erste Fall, der der Volksbank bekannt ist. Dennoch macht Suttmeyer nochmal klar: „Die Volksbank verschickt keine Mails und ruft auch nicht an“. Zudem sollten Kunden ihre eigenen Daten, besonders PIN-und TAN-Nummern, wie ihre eigenen persönlichen Schätze behandeln und niemals preisgeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Vorfahrt für Genießer: Beim schicken „Wohnmobil-Diner“  kommt fast schon Restaurantflair auf
Vorfahrt für Genießer: Beim schicken „Wohnmobil-Diner“ kommt fast schon Restaurantflair auf
Vorfahrt für Genießer: Beim schicken „Wohnmobil-Diner“ kommt fast schon Restaurantflair auf
Auf dem Marktplatz wird das Pflaster ausgebessert - aber auch im alten Edeka tut sich was
Auf dem Marktplatz wird das Pflaster ausgebessert - aber auch im alten Edeka tut sich was
Auf dem Marktplatz wird das Pflaster ausgebessert - aber auch im alten Edeka tut sich was
Die Waltroper Friseure im Lockdown: Ärger der Profis über Schwarzarbeit ist groß
Die Waltroper Friseure im Lockdown: Ärger der Profis über Schwarzarbeit ist groß
Die Waltroper Friseure im Lockdown: Ärger der Profis über Schwarzarbeit ist groß
Coronavirus in Waltrop: 97 Personen sind aktuell infiziert
Coronavirus in Waltrop: 97 Personen sind aktuell infiziert
Coronavirus in Waltrop: 97 Personen sind aktuell infiziert
Christiane Vedder schließt zum Jahresende
Christiane Vedder schließt zum Jahresende
Christiane Vedder schließt zum Jahresende

Kommentare