Vergangene Woche wurde an der Hebewerkbrücke gearbeitet.
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Vergangene Woche wurde an der Hebewerkbrücke gearbeitet.

Schiffshebewerk in Waltrop

WSA bekommt jetzt Druck von oben - Fußgängerbrücke verzögert sich derweil auch

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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Waltrop - Es scheint so, als würde das vermehrte politische Drängeln der letzten Wochen beim Thema Hebewerkbrücke tatsächlich Früchte tragen. Wie Oliver Jaswetz, Brücken-Abteilungsleiter beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich, nun berichtet, gebe es „inzwischen großes Interesse an der Hebewerkbrücke“. Sowohl der Verkehrsminister als auch der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt hätten jetzt angeklopft beim WSA.

Damit wolle er den versprochenen, wiewohl ausgebliebenen, 14-täglichen Sachstandsbericht nicht entschuldigen, aber zumindest erklären. Doch habe er zunächst die technisch wichtigen Dinge an der Brücke erledigen wollen, sagt Jaswetz sinngemäß. Der Sachstandsbericht an Zeitung und Stadtverwaltung habe deshalb einige Tage warten müssen.

Wegen besagtem „großen Interesse“ hat Jaswetz nun einen zusätzlichen Mitarbeiter mit dem Thema Hebewerkbrücke betraut. „Inzwischen sind auch Schadensersatzanforderungen bei uns eingegangen“, berichtet der Abteilungsleiter.

Unterdessen wird sich der gestern angekündigte Termin (siehe Text weiter unten) für die Montage der Übergangs-Fußgängerbrücke um ein paar Tage verzögern. Statt Freitag nennt Jaswetz Mitte nächster Woche als neues Datum. Grund: Man habe für Freitag keine Transportmöglichkeit für das Brücken-Gerüst gefunden.

Es war ein Wunsch der Bürgerschaft – am Freitag, 21. Juni, soll er umgesetzt werden: Es geht um die provisorische Fußgängerbrücke am Oberwasser des neuen Hebewerks. Diese Brücke soll am Freitag installiert werden. „Inwieweit eine Freigabe an diesem Tag erfolgen kann, kann ich nicht sagen.“ Mitgeteilt hat uns das Patricia Neuhaus, Sprecherin der Stadt Waltrop, auf Nachfrage. Entgegen der Ankündigung, dass man fortan auch unsere Zeitung über Fortschritte und Neuigkeiten informieren will, hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich den Termin nicht kommuniziert. Eine schriftliche Anfrage gestern Vormittag an Amtsleiter Volker Schlüter und Abteilungsleiter Oliver Jaswetz blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Mängelbeseitigung dauert an

Und offenbar musste auch die Stadt Waltrop proaktiv beim WSA nachhaken. Patricia Neuhaus berichtet davon, dass man die Information am vergangenen Freitag erst „auf Nachfrage“ erhalten habe.

In der Sache selbst gibt es nicht viel Neues. Das Unternehmen sei laut Patricia Neuhaus weiterhin mit der Mängelbeseitigung beschäftigt.

Derweil findet am Mittwochabend im Café Kortmann (Zum Neuen Hebewerk 2) eine von Anwohner Hermann Frieß initiierte Versammlung statt. Es geht um die Verpflichtung eines Rechtsanwaltes, um die Rolle des WSA rund um die Geschehnisse an der Hebewerkbrücke zu hinterfragen. Den Artikel dazu gibt's hier.

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