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An der Mengeder Straße im Waltroper Süden soll die Busspur verlängert werden. 

Öffentlicher Personen-Nahverkehr

So sollen Busse in Waltrop schneller und pünktlicher werden

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Busfahren gilt als umweltfreundliche Art der Fortbewegung. Nur was, wenn Busse unpünktlich und damit unattraktiv sind? In Waltrop soll  jetzt Abhilfe geschaffen werden.

Busfahren ist eine umweltfreundliche und klimaschonende Alternative zum Individual-Verkehr. Aber: Das bringt dem Fahrgast wenig, wenn er nicht schnell genug vom Fleck kommt oder sogar Anschlüsse verpasst. In Waltrop sollen sich die Bedingungen nun verbessern. Zum Beispiel durch mehr und längere Busspuren.  

Neue und längere Busspuren sind angedacht

Bereits 2017 hatte die "Vestische" im Übrigen für diesen Weg plädiert. Eine Busspur existiert in Waltrop bereits an der Mengeder Straße vor der Kreuzung Viktor-/Altenbruchstraße. Busse können auf diesem Abschnitt, der auch von Radfahrern genutzt werden kann, am Verkehr vorbeifahren. Denn auch die Busse der Vestischen (Linien SB 24 und 289) stehen dann zu den betreffenden Zeiten in der Schlange vor der Ampel, kommen bisweilen nicht pünktlich am Pendler-Bahnhof in Mengede an. 

Auch an der Waltroper Lidl-Kreuzung staut sich's

Ziel ist, die Busspur möglichst bis etwa zur Einmündung „Auf dem Heiken“ fortzusetzen, erklärt Stadtplaner Andreas Scheiba. Auch an der Lidl-Kreuzung (Berliner-/Leveringhäuser Straße) ist eine Busspur angedacht: Dort staut sich, aus dem Waltroper Osten kommend, häufig der Verkehr vor der Ampel. Auf ihr könnte der Bus am Warte-Verkehr vorbeifahren und der Fahrer an der Kreuzung für sich „Grün“ anfordern. 

Die Linie SB24 verbindet Waltrop mit dem Bahnhof in Dortmund-Mengede.

Im Verkehrsausschuss des Stadtrats stellte unterdessen Stefan Höpel, Angebotsplaner bei der Vestischen, die Bedingungen vor, unter denen eine Taktverstärkung der Busse Richtung Bahnhof Dortmund-Mengede denkbar wäre. Dreimal pro Stunde geht das jetzt schon. Um montags bis samstags gar einen 15-Minuten-Takt hinzubekommen, müsste man mit 117.000 Kilometern Mehraufwand pro Jahr und zwei neuen Bussen mit Personal kalkulieren, skizzierte Stefan Höpel. Das ergibt einen Mehraufwand von 460.000 Euro pro Jahr - die die Stadt Waltrop voraussichtlich allein stemmen müsste. 

Dem Waltroper Aufbruch war die schlechte Bus-Anbindung an die Züge am Bahnhof Mengede bereits 2015 ein Dorn im Auge

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