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Speziell für die jüngeren Besucher war das Star-Wars-Fantreffen am Schiffshebewerk ein tolles Ausflugs-Ziel an diesem zunächst nebligen Sonntag.

Schiffshebewerk-Museum

Star-Wars-Treffen fasziniert vor allem die Kinder

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WALTROP - Wer Leon (9) nach „Star Wars“ fragt, bekommt Antworten wie aus dem Ionenlaser geschossen. Der Junge aus Gelsenkirchen kennt alle Protagonisten, jeden Jedi-Ritter persönlich. Und der Laie versteht nur Weltraum-Bahnhof. Leon gehörte zu den vielen Kindern, die am Sonntag beim „Star Wars“-Fantreffen am Schiffshebewerk waren.

Es war die zweite Auflage, und wie bei der ersten war es besonders der Nachwuchs, der sich fasziniert zeigte von Darth Vader und Co. Aber auch mancher Erwachsene fand sich unter den Fans. Neue Fotomotive?

Leon und seine Familie haben Marco Machate, Chef des organisierenden Fanclubs Krayt Riders aus Dortmund, vor Jahren kennengelernt. Seither schauen sie immer im Internet nach, wo das nächste Fantreffen ist – und machen sich auf den Weg dahin. Neue Fotomotive? Für Leon kaum noch zu finden! Er hat schon alle und alles aus so ziemlich allen Winkeln fotografiert. Aber die Hebewerk-Kulisse – die hat schon was!

Cosplayer kommen umsonst rein

Fotografiert wird überhaupt wieder viel an diesem anfangs noch recht nebligen Sonntag am Trog des Hebewerks und in der Maschinenhalle. Meist drücken die Eltern auf den Auslöser, während sich die Kinder zu ihren Helden stellen. Wer als Cosplayer kommt, sprich: sich thematisch passend verkleidet hat, der darf wie bei der Premiere vor einem Jahr wieder kostenlos rein. Mancher lässt sich das nicht zweimal sagen. Philipp (6) und Neele (9) aus Waltrop sind zwar in „Zivil“, halten aber unterdessen Ehrenurkunden in den Händen. Sie sind in die Laserschwertkampf-Schule gegangen und haben sich dafür die Auszeichnung verdient.

Faszination erklärt

Vereinsvorsitzender und Mitgründer Marco Machate, von dem ein erheblicher Teil der Ausstellungsstücke stammt, erklärt derweil Menschen, denen diese Szene bisher fremd ist, die Faszination seines Hobbys. Es gehe um eine Vision von der Zukunft. Wer sagt denn, dass Häuser immer mehr oder weniger gleich konstruiert sein müssten? Science-Fiction zeige, dass Städte auch ganz anders aussehen könnten. Und ein gewisses Fernweh sei auch immer mit dabei, wenn er sich mit Star Wars und Co. beschäftige.

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