Wahl-Werbetafel am Rathaus Waltrop
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In Waltrop geht so etwas: Die demokratischen Kräfte teilen sich eine Wahl-Werbetafel am Rathaus.

Kommunalwahl 2020

Wahlen in Waltrop: Parteien plakatieren gemeinsam

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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In anderen Städten reibt man sich verwundert die Augen, in Waltrop geht so etwas: Die demokratischen Kräfte teilen sich eine Wahl-Werbetafel.

  • Am 13. September findet in NRW die Kommunalwahl statt.
  • In Waltrop teilen sich einige Parteien jetzt eine Werbetafel.
  • Vier solcher „Wesselmänner“ hatte die Stadt den Parteien zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt.

Das gibt es wohl weit und breit sonst nirgendwo: Vertreterinnen und Vertreter verschiedener im Stadtrat aktiver Parteien und der Wählerinitiative Waltroper Aufbruch (WA) hatten sich vor einigen Tagen getroffen, um gemeinsam die große „Wesselmann“-Werbetafel vor dem Rathaus mit Plakaten ihrer jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten zu bekleben. Vier solcher „Wesselmänner“ hatte die Stadt den Parteien zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt.

Waltrop: Gegenseitige Unterstützung kommt an

Übereinstimmend berichten die Beteiligten aus Waltrop in den sozialen Netzwerken, die Aktion am Rathaus habe großen Spaß gemacht und man sei sich über Parteigrenzen hinweg näher gekommen. „Gegenseitige Unterstützung: Ehrensache!“, schreibt zum Beispiel Monya Buß von den Grünen. „Kleister auf der Haut, es war bei der Hitze einfach erfrischend“, entgegnet Dr. Heinz Josef Mußhoff (FDP) augenzwinkernd.

Waltrop: CDU-Plakate waren bei der Aktion noch nicht da

Nicht dabei war bei der gemeinsamen Klebe-Aktion vor gut einer Woche die CDU, was aber nicht daran lag, dass man die Idee nicht gut gefunden hätte. „Unsere Plakate waren schlicht noch nicht da“, sagt Stadtverbandsvorsitzender Ludger Finke auf Nachfrage. So hätten die anderen Parteien absprachegemäß mit der Aktion schon losgelegt. Inzwischen ist auf der Fläche auch Werbung für die CDU-Bürgermeisterin Nicole Moenikes zu sehen, die bekanntlich wieder antritt. Ludger Finke war eine treibende Kraft hinter der Initiative, generell die Stadt mit weniger Plakaten zu „schmücken“. „Es war toll, dass das geklappt hat. Es gab da Einigkeit von den Linken bis zur CDU und kein böses Wort“, sagt Finke.

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