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Ein dicker Riss klafft im Ast des Mirabellenbaumes hinter den Vonovia-Häusern Riphausstraße.

An der Riphausstraße

Gefährliche Äste? Anwohnerin wirft Stadt Waltrop "unverantwortliche" Einschätzung vor

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Ein paar Äste an einem vollbepackten Mirabellenbaum machen einer Anwohnerin Sorge. Es herrsche eine akute Gefahr, sagt sie. Doch weder die Stadt Waltrop noch Vonovia teilen ihre Bedenken.   

Schon seit einiger Zeit beobachtet die Anwohnerin den Mirabellenbaum auf der Grünfläche hinter den Häusern Riphausstraße 4 - 12 mit Sorge: Zwei Äste sind bereits gebrochen und würden auch bereits „bedrohlich knacken“, berichtet die Leserin. Auf der Wiese spielten Kinder, und die würden sich gelegentlich auch mal im Gebüsch tummeln, erklärt die Anwohnerin. 

Ein Hin und Her mit der Stadt Waltrop

Auch deswegen wandte sie sich vor mittlerweile zwei Wochen an die Stadt Waltrop. Dort habe sie nach einigem Hin und Her die Auskunft erhalten, man sei nicht zuständig; die Häuser gehören der Wohnungsbaugesellschaft Vonovia. Vonovia steht in Waltrop bei vielen Bürgern wegen eines anderen Neubauplans in der Kritik. Man werde sich aber mit dem Eigentümer in Verbindung setzen, hieß es. Doch eine Woche sei nichts passiert, sagte die Anwohnerin.

Stadt Waltrop konnte "keine Gefahr" feststellen

Sie versuchte es noch einmal, meldete die Sache über die Waltrop-App – eine Smartphone-Anwendung, mit der Bürger Anliegen oder Beschwerden an die Stadtverwaltung melden können. Tags darauf sei die Sache in der App als „erledigt“ gemeldet worden; man habe sich das Ganze angesehen und keinen Mangel feststellen können. Sie halte das für unverantwortlich, sagte die Waltroperin gegenüber unserer Redaktion.

Vonovia reagiert trotzdem

Unsere Redaktion fragte bei Vonovia in der Angelegenheit nach. Sprecherin Bettina Benner erklärte am Dienstag, dass es eine Unfallgefahr nur begrenzt gebe wegen der möglichen geringen Absturzhöhe. Dennoch kündigte der Wohnungskonzern an, dass die Äste am Freitag und Samstag gekürzt werden.

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