Arno Meyer und Andrea Heilmann präsentierten den Entwurf.
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Arno Meyer und Andrea Heilmann präsentierten den Entwurf.

Versammlung in St. Peter

Architekten erläutern: So soll das neue Pfarrzentrum aussehen

Beim Architekten-Wettbewerb für einen Ersatzbau des Pfarrheims von St. Peter  sind acht Entwürfe eingegangen. Nun ist in der St.-Peter-Kirche der Gewinner-Plan vorgestellt worden.

  • Das Planungswerk stammt aus der Feder von Architekt Arno Meyer und Kollegin Andrea Heilmann vom Architektenbüro Hartig/Meyer/Wömpner aus Münster
  • Sie erläuerten, was sie sich bei ihrem Entwurf überlegt haben
  • Die künftigen Nutzer sollen ins weitere Vorgehen einbezogen werden

Das Auswahlverfahrenfand anonym statt. Zum Gewinner-Entwurf: Den präsentierte Arno Meyer den Interessierten, die nach St. Peter gekommen waren, ausführlich: „Wir haben bei allen Entscheidungen das Umfeld mit einbezogen“, erläutert Meyer. „Das Gebäude soll kein Fremdkörper in seiner Umgebung sein, sondern sich optisch gut einfügen. Dabei soll auch eine Beziehung zum Kirchplatz und zum Pfarrgarten hergestellt werden.“

Neues HdB soll Elemente der Kirche spiegeln

Die Idee: Das Herz der Waltroper Gemeinde soll mit einem Pfarrzentrum, dem neuen HdB, geschmückt werden, das Elemente der Kirche widerspiegelt. „Das Dach soll vermutlich hellgrün werden, in Anlehnung an das Kupferdach der St.-Peter-Kirche, und die Wände sollen aus sandfarbenem Naturstein sein, ähnlich wie die Kirche selbst.“ Auch das Innere des neuen Pfarrheims ist schon penibel durchdacht. Die Büros der pastoralen Mitarbeiter und die Küche, die bei vielen Veranstaltungen mitgenutzt wird, sollen eine zentrale Lage haben. Ein barrierefreier Eingang und einen Aufzug in den zweiten Stock sind auch angedacht. Der Pfarrsaal selbst soll teilbar sein und kann auch erweitert werden, indem er beispielsweise zum Garten hin geöffnet wird. „So können möglichst viele Veranstaltungen parallel laufen und niemand kommt sich in die Quere“, erläutert Arno Meyer. 

Jugendbereich wird ein wichtiger Teil

Ein wichtiger Teil des neuen Hauses der Begegnung soll der Jugendbereich sein. Hier wird es einen separaten Eingang geben. Was die Größe angeht, werden Alt- und Neubau etwa identisch sein. Wiewohl es zu bedenken gibt, dass das jetzige Jugendzentrum im Senfkorn ebenfalls abgerissen und in das neue Gebäude integriert wird. Während das grundsätzliche Design nun fest steht, werden demnächst noch andere Akteure in den weiteren Prozess integriert. Schließlich sollen diejenigen Personengruppen, die das HdB am Ende nutzen, Anregungen und Wünsche zur Entwurfsplanung äußern können. „Was hier vorliegt, ist ja bisher nur ein Vorentwurf. Der soll noch so bearbeitet werden, dass möglichst alle Beteiligten den besten Nutzen daraus ziehen können“, erklärt Arno Meyer. Einen erster Termin für ein Vorgespräch gibt es auch schon: am 9. September um 9 Uhr.
Noch bis zum 10. August können die beim Wettbewerb eingegangen Arbeiten – natürlich auch die Gewinner-Planung – in der St.-Peter-Kirche besichtigt werden.

Mit Hinweis auf den bevorstehenden Abriss des HdB wurde kürzlich das Ende des beliebten Seniorenkinos bekannt gegeben. 

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