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Cäcilia Peters von der Caritas und Immobilien-Unternehmer Christian Borghaus vor dem Neubau an der Bahnhofstraße 34. Hier entstehen elf barrierefreie Wohnungen.

Wohnen mit Service

An der Bahnhofstraße wird groß gebaut - die Wohnform ist (noch) ein Exot

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An der Bahnhofstraße 34 entsteht derzeit ein neues Gebäude. Die Art des Wohnens dort ist noch nicht sehr bekannt, hat laut einer Untersuchung aber Zukunft.

An der Bahnhofstraße entsteht ein neues Mehrfamilienhaus: elf Wohnungen, mit Aufzug, barrierefrei. Der besondere Clou liegt in der Wohnform. „Servicewohnen“ nennt es die Caritas – gedacht für Senioren.

Fertigstellung: Sommer/Herbst 2020

Das sogenannte Handlungskonzept Wohnen der Stadt Waltrop weist einen Mangel an alters- und zeitgerechten, betreuten Wohnformen aus. Bis 2030 steigt der Bedarf demnach auf 248 Wohnungen. Aktuell gibt es etwas weniger als die Hälfte (117). Der Waltroper Immobilienunternehmer Christian Borghaus hat nun darauf reagiert – mit dem Bau eines barrierefreien Mehrfamilienhauses. Die Wohnungen sind zwischen 57 und 66 Quadratmetern groß. Fertigstellung: Sommer/Herbst nächsten Jahres. 

Das Wohn-Modell ist noch ein Exot

Während sein Unternehmen als Bauherr und Vermieter auftritt, ist die Caritas als eine Art Servicepartner mit im Boot. Denn die Wohnungen können nur mit einem Servicepaket gemietet werden, das speziell zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse älterer Menschen. Ähnlich den Modellen im Waltroper Klara- und Franziskushaus. Auch am Seniorenzentrum Hirschkamp gibt es ein vergleichbares Angebot. Dennoch ist das sogenannte Servicewohnen noch ein Exot unter den Angeboten.

Dienstleistungen sind buchbar

„Wer hier wohnt, der hat immer einen Ansprechpartner bei uns. Es gibt einen Abwesenheitsservice, der zum Beispiel Blumen gießt, und die Mieter können einmal im Monat an unseren Veranstaltungen teilnehmen“, erläutert Cäcilia Peters, die bei der Caritas in der Senioren- und Pflegeverwaltung tätig ist. Weitere Dienstleistungen sind zubuchbar und müssen wie das Grund-Servicepaket extra bezahlt werden.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag (12.9.) in der WZ und im e-Paper!

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