An der Imbuschstraße in Waltrop ist am Mittwochmorgen eine Frau gegen ein parkendes Auto gefahren.
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An der Imbuschstraße in Waltrop ist am Mittwochmorgen eine Frau gegen ein parkendes Auto gefahren.

Imbuschstraße

Erst tief ins Glas, dann aufs Handy geschaut: 41-Jährige rammt parkendes Auto

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Es war 5 Uhr am Mittwoch, als eine 41-jährige Waltroperin auf der Imbuschstraße gegen einen parkenden Wagen fuhr. Und die Polizei hat auch schon mögliche Unfallursachen ausgemacht.

  • Frau kollidiert an der Imbuschstraße in Waltrop mit geparktem Auto
  • Sachschaden beläuft sich auf 18.000 Euro
  • "Handy am Steuer" kostet mindestens 100 Euro, im Falle eines Unfalls 200 Euro 

Es hat gekracht am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr auf der Imbuschstraße in Waltrop - und zwar nicht zu knapp: Auf 18.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden des Unfalls, bei dem eine 41-jährige Frau leicht verletzt wurde.

Waltroperin kommt von der Fahrbahn ab

Was war passiert? Die Frau war mit ihrem Auto auf der Imbuschstraße unterwegs und kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Wagen, der am Fahrbahnrand geparkt war. Wie die Polizei erklärt, hatte die 41-Jährige offenbar während der Fahrt mit ihrem Handy hantiert. Und damit nicht genug: Sie hatte offenbar auch getrunken. Weil sich Hinweise auf Alkoholkonsum ergaben, ordnete die Polizei daher eine Blutprobe an. Der Wagen der Frau war nicht mehr fahrbereit. 

Zahl der Unfälle wegen "Handy am Steuer" steigt

Immer häufiger geschehen Unfälle, weil Autofahrer während der Fahrt ihr Mobiltelefon bedienen. Ein Blick in die Statistik: Laut Unfall-Bericht der Polizei stieg die Zahl der Unfälle, die wegen Smartphone-Nutzung am Steuer passierten, für den Bereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen im Jahr 2018 auf 23 - das waren 17 mehr als im Jahr zuvor. Das Polizeipräsidium führt daher regelmäßig die Aktion „Eine Sekunde genügt - Ablenkung im Straßenverkehr“ durch. Dabei wird mit einem Teppich eine 14 Meter lange Strecke ausgelegt - so lang ist der "Blindflug" innerhalb einer Sekunde, wenn man mit 50 km/h  unterwegs ist. 

Zwei Punkte in Flensburg und Fahrverbot

Fest steht: Die Leute kennen die Risiken des Handymissbrauchs am Steuer durchaus, doch ihr Verhalten zu ändern, dazu sind sie auch nicht immer bereit. Übrigens: Handy am Steuer kostet 100 Euro und es gibt einen Punkt; mit Gefährdung sind 150 Euro fällig, zwei Punkte in Flensburg werden verbucht, plus ein Monat Fahrverbot. Im Falle eines Unfalls müssen 200 Euro gezahlt werden und ebenfalls stehen zwei Punkte auf der „Habenseite“, hinzu kommt ein Monat Fahrverbot. 

Derweil sind Unfälle mit betrunkenen Fahrern bedauerlicherweise keine Seltenheit.

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