Ein Bewohner ist Opfer einer dreisten Betrugsmasche geworden.
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Geklingelt haben bei einem Waltroper Bürger zwei junge Männer, die erklärten, Telekom-Mitarbeiter zu sein (Symbolbild).

Haustür-Geschäft

Sind diese Telekom-Mitarbeiter echt? Bürger ärgert sich über distanzloses Verhalten

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Nicht mit jedem, der klingelt, will man etwas zu tun haben. So war ein Waltroper misstrauisch, als vor der Haustür zwei junge Männer standen, die ihm recht nah rückten.

  • Ein Waltroper Bürger ärgert sich über Männer, die an seiner Haustür klingelten und erklärten, sie seien Telekom-Mitarbeiter.
  • Sie bewahrten nach seinem Geschmack auch zu wenig Distanz.
  • Die Telekom lässt erklären, ihre Mitarbeiter hätten feste Vorschriften diesbezüglich.

Das war unserem Leser Manfred Sperl aus Waltrop nicht ganz geheuer, als da Herrschaften vor seiner Haustür standen, die erklärten, sie seien Mitarbeiter der Telekom. Schließlich habe man in letzter Zeit oft genug von Betrügereien an der Haustür gehört. In Castrop-Rauxel und Umgebung sei das vorgekommen.

Mitarbeiter können sich immer ausweisen

Und noch etwas ärgert unseren Leser: Die beiden Männer hätten bei ihrem Besuch in Waltrop kaum einen Meter Abstand gehalten. „Und das in Corona-Zeiten“, so Sperl. Das könne doch wohl so von der Telekom nicht gewollt sein. Auf Nachfrage unserer Redaktion bei der Telekom zu dem Vorfall in Waltrop teilt eine Sprecherin des Unternehmens „Ranger“, Vertriebspartner der Deutschen Telekom, mit, dass ihre Mitarbeiter immer einen Lichtbildausweis und ein Autorisierungsschreiben mit sich trügen, um sich beim Kunden auszuweisen. Zu erkennen seien die Vertriebsmitarbeiter am Outfit der Deutschen Telekom. Sie seien gehalten, einen Mindestabstand von zwei Metern zu potenziellen Kunden einzuhalten.

Waltroper hatte kein Interesse mehr an dem Gespräch

Manfred Sperl indes hatte so oder so kein Interesse am Besuch der Mitarbeiter. „Wenn sie etwas zu klären hätten, sollten sie sich schriftlich per Briefpost an uns wenden“, findet er. Betrügereien, die am Telefon abgewickelt werden sollten, kamen indes in Recklinghausen vor, und Trickbetrüger waren mit einer miesen Masche in Marl unterwegs.

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