So sieht die neue Zufahrt zum Recyclinghof  des V+E Waltrop aus: Eine Schranke regelt seit Montag den Verkehr.
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So sieht die neue Zufahrt zum Recyclinghof  des V+E Waltrop aus: Eine Schranke regelt seit Montag den Verkehr.

Ver- und Entsorgungsbetrieb

Corona und der V+E: So wirkt sich die Pandemie aus - das sind die Kosten

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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Eine Schranke regelt die Zufahrt zum Recyclinghof des V+E Waltrop. Teils chaotische Zustände in der Corona-Zeit machten das nötig. Aber die Pandemie hat noch mehr Auswirkungen.

  • Eine Schranke hat der Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) Waltrop angeschafft - wegen teils abenteuerlicher Zustände auf dem Betriebshof
  • In der Verwaltungsrats-Sitzung gab's einen Überblick über die Kostenentwicklung
  • Bei der Straßenreinigung fehlen dem V+E 27.000 Euro

150 bis 250 Kunden fahren jeden Tag den Recyclinghof des Ver- und Entsorgungsbetriebes (V+E) Waltrop Im Wirrigen an. In Zeiten des Mega-Andrangs während der Corona-Krise, aber auch an Samstagen sind die Zustände „zum Teil abenteuerlich“. Das sagt der Vorstand des V+E, Bernd Funke, und er hat gehandelt. Eine Schranke regelt seit Montag die Zufahrt. Künftig soll dann die Regel gelten, die eigentlich wegen der Corona-Problematik eingeführt wurde: Maximal drei bis vier Kunden bekommen gleichzeitig Zugang auf das Betriebsgelände. Das ist aber nur eine Auswirkung der Corona-Krise.

Schranke kostete den V+E Waltrop 7000 Euro

Die 7000 Euro, die die Schrankenanlage gekostet hat, fließen allerdings nicht in die Rechnung ein, die der städtische Ver- und Entsorger wegen der zusätzlichen Corona-Maßnahmen aufgemacht hat und jetzt in der Verwaltungsrats-Sitzung präsentierte. Von März bis Mai ist dem V+E ein „coronabedingter Finanzschaden“ von 33.000 Euro entstanden, für Juni bis September erwartet der V+E weitere 43.000 Euro. Wofür die Kosten anfielen? Spielplatz-Absperrungen, zusätzliche Beschilderungen und höhere Personalkosten - all das brachte die Corona-Pandemie mit sich.

Gebührenplanung grundsätzlich im Rahmen

Was die grundsätzliche Gebührenplanung angeht, bewegt sich der V+E unterdessen im erwarteten Rahmen. Wenngleich es auch hier Auswirkungen gibt, die auf die Corona-Schutzmaßnahmen zurückzuführen sind. Auf dem Recyclinghof hat der V+E rund 28.000 Euro weniger eingenommen als erwartet - weil weniger Kunden kamen. Zum normalen Rückgang in den Wintermonaten kam eine knapp vierwöchige Schließung während der Corona-Hoch-Phase. 

Neubaugebiete sind noch nicht veranlagt

Etwa 27.000 Euro fehlen dem V+E bisher auch bei der Straßenreinigung in Waltrop. Erklärung: Die Neubaugebiete Großer Kamp und Leveringhäuser Feld 2 sind noch nicht veranlagt worden. Das werde demnächst aber geschehen, kündigt Bernd Funke an. Deutlich mehr als geplant hat der Ver- und Entsorgungsbetrieb beim Abwasser abgerechnet: + 55.000 Euro. Mehr Müllgebühren sind auch angefallen: + 12.000 Euro. Denkbar, dass beide Posten damit zu erklären sind, dass coronabedingt mehr Bürger Zeit daheim verbrachten bzw. verbringen mussten.

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