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Zutritt verboten: Die Hebewerkbrücke gleicht noch immer einer Baustelle.

Pannen-Baustelle

Überraschende Mitteilung am Freitag vom WSA - es geht um die Freigabe der Hebewerkbrücke

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Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich hat sich als zuständige Behörde für die Pannen-Baustelle vor dem Schiffshebewerk am Freitag zum Stand der Dinge geäußert.

  • Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt redet von Brücken-Freigabe Ende Mai
  • Löcher im "Betonfuß" sind nahezu geschlossen
  • Es folgen Arbeiten an der Übergangskonstruktionen

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich bekräftigt am Freitag überraschend in einer Pressemitteilung, dass die Hebewerkbrücke voraussichtlich Ende Mai für den Verkehr freigegeben werden kann. Bleibt es bei dem Termin, würde das WSA gerade so einen Erlass zur Brücken-Freigabe des Bundesverkehrsministeriums einhalten können.

Mit Erlass auf Waltroper Misere reagiert

Weil sich die für neun Wochen angesetzte Brücken-Erneuerung inzwischen seit über zweieinhalb Jahren hinziehen, hat das Ministerium Ende letzten Jahres mit einer offiziellen Anweisung, einem sogenannten Erlass, auf die Misere in Waltrop reagiert. Zuerst hatte der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe (SPD) kurz vor Weihnachten überraschend darauf hingewiesen, dass das WSA auch den genannten März-Termin nicht einhalten wird. Das sorgte für Irritationen.

Die Hebewerkbrücke gleicht noch immer einer Baustelle.

WSA sagt, Arbeiten haben planmäßig begonnen 

Wie das WSA nun mitteilt, seien die Arbeiten planmäßig im neuen Jahr begonnen worden. Die Kammerwandöffnungen könnten deshalb Ende dieser oder spätestens Anfang nächster Woche vollständig geschlossen werden. Durch diese nachträglich herausgetrennten Öffnungen im „Betonfuß“ der Brücke sollten Versorgungsleitungen geführt werden. Sind die Kammerwandöffnungen verschlossen, „können die Restarbeiten an den Übergangskonstruktionen begonnen werden.“, schreibt das WSA.

Am Rande des sehr gut besuchten Weihnachtsmarktes am Schiffshebewerk (Besucherrekord!) nutzten Dutzende Menschen die ungesicherte Hebewerkbrücke? Das WSA äußert sich dazu.

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