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Ralf Richter (li.) im Gespräch mit Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker.

Extraschicht

Diese Ruhrgebiets-Ikone begeisterte die Massen am Hebewerk

Bei der "Extraschicht" am Hebewerk traf ein Wrestler auf sein  Idol. Der Film, der den Schauspieler bekannt machte,  ist  Jahrzehnte alt - aber immer noch ein interessantes Gesprächsthema.

Seit er elf Jahre alt ist, schaut Mike Schwarz schon Ralf-Richter-Filme. Der 29-jährige Fan aus Oberhausen kennt die Klassiker wie „Superstau“, „Bang Boom Bang“ und „Was nicht passt, wird passend gemacht“ in und auswendig. Im Ring verhält sich der Wresler wie sein Idol, sagt er: explosiv, wild mit den Händen gestikulierend und immer mit Ruhrpott-Schnauze. Er hat sogar mal überlegt, ob er Ralf Richter engagiert, damit er seinen Vater spielt – aber das war dann doch ein bisschen zu teuer, erzählt er. Er war umso begeisterter, sein Idol bei der Extraschicht kennenzulernen.

Bildergalerie: So war die Extraschicht in Waltrop

Bildergalerie zur Extraschicht 2019 in Waltrop
 © Andreas Kalthoff
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"Das Boot" passt zur Ausstellung

Im Zeichen der „U-Boote“, passend zur aktuellen Sonderausstellung im LWL-Museum Schiffshebewerk, stand die Nacht der Industriekultur, Extraschicht. Mehr als 5.000 Besucher fanden den Weg nach Waltrop. Viele von ihnen waren gekommen, um den Ruhrgebiets-Schauspieler Ralf Richter zu sehen, der in dem Kult-Film „Das Boot“ mitgespielt hat, der 1981 anlief und viele bekannte Schauspieler hervorgebracht hat. Wie sich Ralf Richter den Erfolg des Streifens erklärt? „Weil er offensichtlich authentisch ist“, sagt er.

Richter redet Klartext

Ralf Richter plauderte im Interview mit Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker aus dem Nähkästchen und nahm kein Blatt vor den Mund. Den Romanautor Lothar-Günther Buchheim bezeichnete er als: „geldgierigen Oppa“ und „Egomanen“.

Der Gelsenkirchener Arnd Hummernbrum wollte von Ralf Richter wissen, welchen Film er am Liebsten gedreht habe: Die Serie Rote Erde, sagt er und schwärmt von der tollen Kulisse. Arnd Hummernbrum hat zwei Filme zum Signieren mit und fragt sich: „Wie spreche ich den Schauspieler an?“ Kurze Beratung: „Wir sind hier im Ruhrpott, ich sage Ralf“. Er schätzt an dem Schauspieler, dass er das Herz auf der Zunge trägt und authentisch spielt.

Botschafter der Region

Richter versteht sich als Botschafter der Region: „Das ist eine gute Sache. Das habe ich auch gut verteidigt gegen Armin Rohde“, sagt er und die Massen applaudieren und lachen. Beim anschließenden „Meet and Greet“ nahm sich Ralf Richter Zeit für Fotos und persönliche Autogramme. Er hielt sogar noch einen kurzen Plausch mit den Fans.

Stimmungsvolle Feuershow

Stimmungsvoll war auch die große Feuershow, die ab 22.30 Uhr regelmäßig den Himmel über dem Schiffshebewerk erleuchtete. Feuerfontänen sprühten vom Dampfschiff empor, über den charakteristischen Türmen des Hebewerks erleuchten bunte Raketen den Nachthimmel. Passend zum Thema des Tages erklang natürlich die Film-Musik von „Das Boot“. Ebenso stimmungsvoll, bisweilen gruselig und unheimlich spannend war das Live-Hörspiel zum Roman „20.000 Meilen unter den Meeren“, den Martin Bross vortrug. Dazu erklang Saxophon (Philipp Sauer) und Piano-Musik (Miriam Geier) mit thematisch passenden Stücken. Auch die Musiker von Walthorpe Sounds hatten sich angekündigt, bei der Extraschicht zu spielen.

Die Homepage von Ralf Richter finden Sie hier.

Mehr lesen Sie im Print und im E-Paper der Ausgabe vom 1. Juli der Waltroper Zeitung.

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