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Die Feuerwehr verwendet viel Zeit aufs Üben.

Idee für die Hauhaltsberatung

Wie die Waltroper CDU das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr belohnen will

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Sie leisten viel, und das ehrenamtlich: die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Die CDU hat Vorstellungen, wie man das Engagement stärken könnte.

ES geht um Ideen für die anstehenden Beratungen zum städtischen Haushalt. CDU-Ratsherr Andreas Brausen sagte, mit dem Kämmerer und der Feuerwehr sei folgende Idee vorbesprochen: Eine im Haushalt verankerte Investition für diverse Ausstattung für die Feuerwehr könne zurückgestellt, die so frei werdenden 10.000 Euro für eine Form von „Belohnung“ für die freiwilligen Feuerwehrleute aufgewandt werden. Die stellt  sich das ganze Jahr über in den Dienst der Gemeinschaft. Gedacht ist etwa an Gutscheine oder eine gemeinschaftsstärkende Feier für die Freiwilligen. Der Hintergedanke ist dabei auch, die Motivation der Freiwilligen zu erhalten, was zudem eine finanzielle Dimension hat. Brausen: „Wenn es nicht mehr genug Freiwillige gibt, weil deren Engagement nicht genug wertgeschätzt wird, bräuchten wir mehr Hauptamtliche – und das wäre für die Stadt ungleich teurer.“ Die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) hatte, wie berichtet, vor einer Weile den genau gegenteiligen Gedanken ins Spiel gebracht: Um Kosten zu sparen, könne man die Feuerwehr komplett auf Freiwilligkeit umstellen. Das hatte damals für viel Kritik gesorgt – über alle Parteigrenzen hinweg war man sich einig, dieser Vorschlag sei komplett unrealistisch, weil es schon schwer genug sei, die vorhandenen Freiwilligen bei der Stange zu halten.

Vorschlag auch für die Einnahme-Seite

 Unterdessen will die CDU auch die Einnahme-Seite verbessern: Vorgeschlagen werden soll eine Steuer auf Wettbüros nach Castrop-Rauxeler Vorbild. Zur Kasse gebeten werden dort ab 2020 Wettbüros, die neben der Annahme von Wettscheinen auch das Mitverfolgen der Wettereignisse am Bildschirm ermöglichen. 

SPD will Sportvereinen helfen

Die CDU ist derweil skeptisch, was den SPD-Vorschlag angeht, die Jugendsport treibenden Vereine von der Sportstätten-Nutzungsgebühr zu entlasten. Die Idee der Genossen ist,  dass sich die Vereine das Geld, das sie für die Sportstätten-Nutzung von Kindern und Jugendlichen aufwenden müssen, in Form einer Spende oder anderen Zuwendung von den Gesellschaften wiederholen können, an denen die Stadt beteiligt ist. Ratsherr Theo Hemmerde, der auch in der Gesellschafterversammlung der Waltroper Vermögensgesellschaft (wvg) sitzt, sagte, er halte es für problematisch, sich über die Verwendung von Gewinnen Gedanken zu machen, bevor offiziell feststehe, ob und in welcher Höhe sie überhaupt anfallen. Die Frage, ob die Idee steuerrechtlich überhaupt umsetzbar sei, müsse der Kämmerer klären.

Die SPD will nicht nur durch die Entlastung der Vereine, sondern auch durchdie Auslobung eines Preises das Ehrenamt stärken.

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