Die Betreiber von Papachristos setzen jetzt auch auf einen Kiosk-Betrieb.
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Die Betreiber von Papachristos setzen jetzt auch auf einen Kiosk-Betrieb.

Optimismus und neue Ideen

So ergeht es dem Papachristos-Team nach der Wiedereröffnung 

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Im Restaurant Papachristos in Oberwiese ist es etwas leichter hat als anderswo, die Abstandsregeln einzuhalten. Und doch sind es herausfordernde Zeiten für die Griechen.

  • Im Januar hat ein anderer Zweig der Familie das Lokal am Hebewerk übernommen.
  • Die Inhaber stehen nun gleich vor großen Herausforderungen.
  • Aber man hat sich etwas einfallen lassen.

Die Kokale dürfen wieder öffnen, aber es gelten Auflagen. Im griechischen LokalPapachristos am Waltroper Hebewerk ist es etwas leichter hat als anderswo, für den nötigen Abstand zwischen den Tischen zu sorgen. Hier ist viel Platz, es gibt eine große Terrasse, und die Inhaber haben außerdem noch Tische und Stühle auf die Wiese nebenan gestellt. Dazwischen ist reichlich Raum – dass da der Abstand passt, muss niemand nachmessen. Im Januar hat es einen Eigentümer-Wechsel innerhalb der Familie gegeben: „Mein Onkel ist in den Ruhestand gegangen“, sagt Georgia Papasterigou, die sich um den Service kümmert. Jetzt betreibt ihr Zweig der Familie das Traditionslokal. Und das ist wahrlich nicht einfach: Die Brückensperrung, dann auch noch Corona. Wenigstens hat jetzt das benachbarte Museum wieder geöffnet. Mancher, der sich dort die Ausstellung anschaut, kommt vorher oder anschließend zum Essen her. 

Kiosk könnte weiter öffnen 

Nein, es sei natürlich noch längst nicht wieder so wie vor der Krise, sagt Georgia Papasterigou, die seit fünfeinhalb Jahren in Deutschland lebt. Aber klagen will sie nicht, zumal sie weiß, dass die Krise die Menschen in ihrer Heimat noch viel heftiger getroffen hat. Und die Inhaber sind kreativ geworden: Eine Holzhütte, die bisher Lagerraum war, dient jetzt als Kiosk. An Wochenenden werden hier Getränke, Eis und kleine griechische Gerichte an Ausflügler verkauft, die nicht „groß“ speisen wollen. Am Vatertag sei die Resonanz gut gewesen, sagt Georgia Papasterigou. Gut möglich, dass man das auch nach der Krise beibehält. 

Wie es in der Gastro-Kneipe "Am Pütt" weitergeht, lesen Sie in der Montag-Ausgabe (25.5.) der Waltroper Zeitung und im E-Paper. 

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