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Mit genügend Abstand, wie es auf diesem Symbolfoto zu sehen ist, können auch in NRW jetzt wieder gastronomische Betriebe öffnen. Harte Zeiten sind und bleiben es.

Entscheidung des Stadtrats

Gebeutelte Gastronomie-Branche: Eine Gebühr fällt jetzt immerhin weg 

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Die Gastronomie-Branche in Waltrop ächzt unter der Corona-Krise - trotz der Lockerungen. Jetzt gibt es aber ein ganz kleines bisschen Linderung.

  • Der Stadtrat einigte sich darauf, in diesem Jahr auf die Sondernutzungsgebühr für die Außengastronomie ("Terrassensteuer") zu verzichten
  • So sollen Gastwirte wenigstens ein bisschen entlastet werden
  • 9200 Euro macht die Gebühr sonst pro Jahr im Haushalt aus

Seit Montag (11. Mai) dürfen Cafés, Restaurants, Biergärten und Kneipen wieder öffnen - freilich nur unter bestimmten Bedingungen. Trotzdem: Hinter den Gastronomen liegt eine harte Zeit - und die Zeit vor ihnen wird auch kein Zuckerschlecken sein, trotz aller Lockerungen. Immerhin: In Waltrop müssen in diesem Jahr Waltrop Gastronomen keine Gebühren dafür zahlen, dass sie draußen Tische und Stühle aufstellen. "Terrassengebühr" heißt das Ganze im Volksmund.

Einstimmiger Beschluss des Waltroper Stadtrats

Darauf einigten sich jetzt die Ratsmitglieder der Stadt Waltrop: Die sonst fälligen Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie werden in diesem Jahr erlassen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Die gastronomischen Betriebe seien durch die Corona-Krise ohnehin gebeutelt genug; da könne man wenigstens ein wenig für sie tun, sagte Bürgermeisterin Nicole Moenikes. 

Gebühren bringen Waltrop sonst pro Jahr 9200 Euro 

Am 13. März hatte es einen ersten Erlass der NRW-Landesregierung gegeben, der zunächst aussagte, dass gastronomische Einrichtungen komplett geschlossen bleiben müssen. Kurze Zeit später wurde immerhin ein Abhol- oder Lieferservice erlaubt. Weitere Lockerungen gelten in NRW bekanntlich jetzt – mit diversen Auflagen. So müssen zwischen den Sitzplätzen mindesten 1,50 m Abstand sein, außerdem dürfen überhaupt nur gastronomische Einrichtungen öffnen, die Sitzplätze haben und so fort. All diese Beschränkungen werden aller Voraussicht nach mit sich bringen, dass die Unternehmer aus der Gastronomie-Branche nicht mit einem normalen Umsatz rechnen können. Vor dem Hintergrund soll nun in Waltrop auf die Sondernutzungsgebühren verzichtet werden. Normalerweise wären darüber etwa 9200 Euro ins Stadtsäckel geflossen.

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