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Angebranntes Essen rief auf der Provinzialstraße die Feuerwehr auf den Plan.

"Sperrzone" Oberwiese

Gesperrte Hebewerkbrücke zwingt die Feuerwehr zu langen Umwegen

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Brandalarm auf der Provinzialstraße: Für die großen Einsatzfahrzeuge ist die kürzere Umleitung über den Felling wegen des schlechten Straßenzustandes nicht passierbar. 

  • "Schutzziel 1" ist in diesem Teil von Oberwiese nicht zu erreichen.
  • Die Versorgung durch die Feuerwehr ist aber gewährleistet.
  • Im Ernstfall Hilfe aus den Nachbarstädten

Am Mittwochmorgen war die Feuerwehr gegen 9.30 Uhr zur Provinzialstraße gerufen worden. Ein „Zimmerbrand“ hatte sich als angebranntes Essen herausgestellt. Der Einsatz lieferte der Feuerwehr aber andere Erkenntnisse. Die kleinen Einsatzfahrzeuge, erklärte Feuerwehr-Sprecher Jochen Möcklinghoff, fuhren über den Felling zur Provinzialstraße, die bekanntlich halb auf Dattelner, halb auf Waltroper Gebiet liegt. Die großen Fahrzeuge müssen aber wegen des schlechten Zustands des Fellings über die Löringhofstraße bzw. die Emscher-Lippe-Straße und die Castroper Straße aus Datteln anfahren. Der Rettungsdienst, der sich um die Bewohnerin der betroffenen Wohnung kümmerte, kam indes aus Datteln.

Einsatz wirft Fragen auf

Das wirft die Frage auf, ob die Feuerwehr innerhalb der vom Land vorgegebenen Zeiten an der Provinzialstraße sein kann. „Es ist fraglich, ob wir diesen Teil von Oberwiese in acht Minuten erreichen können“, räumt Möcklinghoff ein und bezieht sich damit auf das „Schutzziel 1“: neun Einsatzkräfte sind in acht Minuten vor Ort. Aber bei dem Einsatz am Mittwoch sei die Anfahrtszeit nicht erfasst worden, da ein Feuerwehrmann aus Waltrop zufällig in der Gegend war und Entwarnung gegeben habe. 

"Schutzziel 2" ist gewährleistet

Die Versorgung der Bürger in der „Sperrzone“ Oberwiese hält er dennoch für gesichert. Das sogenannte „Schutzziel 2“, nämlich, dass bei einem Einsatz 15 Einsatzkräfte innerhalb von 13 Minuten am Ort des Geschehens sind, könne auch in Oberwiese erreicht werden. Im Bedarfsfall würde die Kreisleitstelle zudem Feuerwehren aus anderen Städten alarmieren. Zur Provinzialstraße hätten aber auch die Feuerwehren aus Henrichenburg und Datteln eine weite Anfahrt. Sie würden die acht Minuten für das „Schutzziel 1“  gegebenenfalls auch um einige Sekunden überschreiten.

Eine großflächige Ölspur erforderte am Mittwoch den Einsatz der Feuerwehr.

Die Sturmtiefs Victoria und die noch wildere Sabine fegten über Waltrop hinweg.

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