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Mit Spraydosen entstanden die Graffiti im Waltroper Park.

Sprayer

Graffiti im Moselbachpark - was dahinter steckt

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Sie nennen sich "Highlightz" und sie waren mit Spraydosen im Waltroper Moselbachpark. Wir erklären, was hinter den Graffiti steckt. 

Der Eingang des Moselbachparks wird derzeit verschönert - mit Geld aus einem Städtebau-Fördertopf. Als "buntes Krönchen" der Verschönerungs-Aktionen haben jetzt drei Mitarbeiter der Bonner Agentur „Highlightz“ eine Garagen-Rückwand und ein Trafo-Häuschen künstlerisch mit aufgesprayten Blumen-, Insekten- und Schmetterlings-Motiven gestaltet. Auch das Toilettenhäuschen soll noch verschönert werden. Das ist noch in Arbeit. 

Kein Augenschmaus: So sah das Trafo-Häuschen am Eingang des Waltroper Parks aus, bevor das Künstler-Trio dort Hand anlegte.

Annekathrin Roscheck aus der Stadtplanungs-Abteilung hatte ein Werk der „Highlightz“-Künstler in Bochum entdeckt und sie für Waltrop engagiert. Weitere Bausteine der Parkeingangs-Verschönerung waren zuvor die Verbreiterung des Gehweg auf etwa vier Meter, auch eine Gabionenwand ist errichtet worden. Was nun noch aussteht, ist, die Gabionenwand zu bepflanzen und den Parkeingang aufzuweiten. Und überhaupt tut und tat sich einiges im Moselbachpark.

Schönes Ergebnis: Bürgermeisterin Nicole Moenikes, Stadtplanerin Annekathrin Roscheck und die Künstler von „Highlightz“ am Trafo-Häuschen. 

Die „Highlightz“-Mitarbeiter sind zwar erstmals in Waltrop aktiv, aber die Region kennen sie gut. „Wir machen ziemlich viel im Ruhrgebiet“, sagt Simon Horn, Mitbegründer von „Highlightz“. Die jungen Menschen, die sich hier zusammengefunden haben, kommen ausbildungsmäßig aus ganz verschiedenen Ecken. Simon Horn zum Beispiel hat Politikwissenschaft studiert. Ihm zur Seite standen für das Waltroper Projekt Stefan Vogt-Thomas und Manuel Pfleging. 

In Waltrop wird Graffiti-Schutz aufgetragen

Nun hoffen alle inständig, dass das Werk nicht verunstaltet wird. „Unsere Erfahrung ist, dass eine Fläche, die bereits künstlerisch verschönert wurde, nicht heimgesucht wird“, sagt Simon Horn. Da gebe es eine Art Ehrenkodex. Freilich kann er nichts garantieren. Also soll zur Vorsicht noch ein Graffiti-Schutz aufgetragen werden.

Vor einigen Tagen hatten andere Sprayer ein paar Meter weiter weniger erfreuliche "Werke" hinterlassen

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