Die Imbiss-Betreiber Güney Ortanca und Aydin Ortanca (v.li.) vor ihrem Laden auf dem Rewe-Parkplatz.
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Die Imbiss-Betreiber Güney Ortanca und Aydin Ortanca (v.li.) vor ihrem Laden auf dem Rewe-Parkplatz.

Döner-Bude am Rewe-Markt

Güney schließt - aber nicht für immer

  • Silvia Seimetz
    vonSilvia Seimetz
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Dass die Döner-Bude von Güney wegen des Eigentümerwechsels des Rewe-Marktes verschwinden sollte, hat viele Waltroper aufgeregt. Jetzt bleibt der Markt erstmal geöffnet. Aber was passiert nun mit dem Imbiss?

  • Güney macht jetzt erst einaml zu.
  • Aber nur, damit er sich etwas erholen kann.
  • Im Dezember will er an anderem Standort neu eröffnen.

Rewe Sabranski an der Leveringhäuser Straße hat den Ausverkauf gestoppt. Wie berichtet, verzögert sich der Umbau und damit einhergehend die Übernahme des Marktes durch den Dattelner Rewe Christian Menkowski um einige Monate. „Güneys Doner“ auf dem Parkplatz schließt dennoch Samstag – allerdings nicht für immer.

Waltrop: „Brauchen jetzt Urlaub“

„Nach dem psychischen Stress brauchen wir unbedingt Urlaub“, sagt Güney Ortanca. Aufregende Wochen liegen hinter dem 34-Jährigen und seinem Vater Aydin, dem Besitzer des Döner-Restaurants. Anfang Juli hatten sie die Kündigung bekommen: Binnen sechs Wochen sollten sie ihren Betrieb Platz auf dem Parkplatz räumen. Nach dem Umbau sei auf dem Rewe-Gelände kein Platz mehr für den Imbiss.

Neuer Imbiss wird modern

Die Ortancas übergaben die Angelegenheit ihrem Anwalt. „Wir hatten immer einen guten Draht zu Herrn Sabranski, aber nach 14 Jahren binnen sechs Wochen widerstandslos unsere Existenz aufgeben – das wollten wir nicht.“ Der drohende Rechtsstreit habe das professionelle Verhältnis nicht getrübt. Daher sind Güney und Aydin Ortanca froh, dass sie kurz vor dem angekündigten Ende eine Verlängerung bekommen. „Wir bleiben bis Dezember auf dem Rewe-Parkplatz und eröffnen dann nahtlos unseren neuen Imbiss in Waltrop.“ Wo genau das sein wird, mag Güney Ortanca noch nicht verraten, aber er verspricht: „Es wird alles modern, und wir bekommen Sitzplätze.“

Geräte waren schon verkauft

Die unerwartete Fristverlängerung brachte auf der einen Seite zwar Erleichterung, aber auch zusätzliche Arbeit. „Über Ebay hatte ich bereits etliche Geräte verkauft. Das musste ich alles rückabwickeln“, erzählt Güney Ortanca. Ein Käufer habe deswegen sogar die geplante Neueröffnung seines eigenen Imbisses verschieben müssen. Der Countdown auf Instagram, mit dem er seinen traurigen Abschied vom Döner-Laden verkündet hatte, ist hinfällig: „Wir schließen zwar ab dem 16. August, aber ab dem 1. September sind wir erholt für unsere Kunden wieder da.“

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