Stadtplaner Andreas Scheiba mit den Plänen zur B474n. Er hätte eine Temporeduzierung auf 70 km/h wegen des Lärmschutzes befürwortet, sagt der Dezernent. Der Stadtrat entschied anders.
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Waltrops Stadtplaner Andreas Scheiba - hier auf einem Archivbild mit den Plänen zur B474n.

Stadtplaner Andreas Scheiba

Waltrop ist untypisch und hatte vor 20 Jahren eine 1000-Hektar-Besonderheit

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Wieso sieht eine Stadt aus, wie sie aussieht? Zum heutigen (7.11.) „Welttag der Stadtplanung“ berichtet Waltrops Stadtplaner Andreas Scheiba über den Planungs-Wandel.

Als Andreas Scheiba vor etwa 20 Jahren als Stadtplaner in Waltrop anfing, fielen ihm zwei Besonderheiten auf: die graue 1000-Hektar-Fläche, die auf den Plänen in den Rieselfeldern eingezeichnet war – vorgehalten für ein Kohle- oder gar ein Kernkraftwerk. Die Pläne dafür waren schon ziemlich konkret. In Relation zum Stadtgebiet ein riesiges Areal, dessen Bebauung mit Schwerindustrie, davon ist Scheiba überzeugt, „Waltrop vollständig zugeschnürt“ hätte. Dazu kam es bekanntlich nicht. Die Fläche des „newPark“, dessen Realisierung auch in den Sternen steht, ist „nur“ noch knapp halb so groß.

Waltrops kompakter Stadtkern

Die zweite Auffälligkeit: Waltrop hat, untypisch für eine Stadt im Ruhrgebiet, einen kompakten Stadtkern, alles ist gut zu erreichen. Freilich habe der Bau der Berliner- und Recklinghäuser Straße die historischen Wegebeziehungen in der Stadt durchschnitten – die es nun gilt, mühsam wieder herzustellen. Bekanntlich sollen Hafen- und Hilberstraße per Radfahrer-Querung über die Berliner Straße wieder aneinander angebunden werden.

50 Jahre alt wurde die Berliner Straße in diesem Jahr. Es war die Zeit, in der bei der Verkehrsplanung alles dem Autoverkehr untergeordnet wurde...

Den kompletten Artikel mit vielen weiteren Details und Aussagen lesen Sie am Samstag (7.11.) im e-Paper und in der Print-WZ!

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