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Der Waltroper Jörg Buxel meldet sich zu Wort.

Leser hat klare Worte

Jörg Buxel zählt SPD-Mann an: "So etwas macht mich sehr betroffen und ärgerlich"

Der Waltroper Tausendsassa Jörg Buxel, genannt "Brokken", reagiert mit deutlichen Worten auf eine Stellungnahme, die SPD-Bürgermeisterkandidat Marcel Mittelbach abgegeben hat.

"Ich habe in der vergangenen Woche den Bericht über die Kritik des Waltroper SPD-Bürgermeisterkandidaten Marcel Mittelbach im Bezug auf die von Mirko Ruschmeyer initiierte Online-Umfrage gelesen. Zuerst habe ich ein wenig mit mir gehadert. Doch dann bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich dazu äußern zu wollen – und auch zu müssen. Denn hier ist jemandem auf eine höchst fragwürdige Art und Weise öffentlich Unrecht getan worden."

Mittelbach: "Ein Skandal, der seinesgleichen sucht"

Jörg Buxel bezieht sich damit auf eine Stellungnahme des Waltroper SPD-Bürgermeisterkandidaten Marcel Mittelbach, der dem Vorsitzenden des Stadtmarketing-Vereins, Mirko Ruschmeyer, öffentlich vorgeworfen hatte, bei einer Online-Umfrage zum Thema Innenstadt gemeinsame Sache mit der CDU zu machen. "Ein Skandal, der seinesgleichen sucht", sagte Mittelbach unter anderem.  

Buxel: "Eindeutig und nachvollziehbar"  

Jörg Buxel in seinem Leserbrief weiter: "Herr Ruschmeyer steckt viel Energie in Aktionen, um unsere Innenstadt zu beleben und Menschen in unsere FGZ (Fußgängerzone, d. Red.) zu ziehen. Die hier auf das Schärfste verurteilte Aktion der Online-Befragung von Bürgerinnen/Bürgern stammt ebenfalls aus der Feder von Mirko Ruschmeyer. Der Hintergrund dieser Online-Befragung sollte doch eindeutig und nachvollziehbar sein. Es geht einzig und allein darum, Erkenntnisse aus der Befragung zu gewinnen, die zur Verbesserung der Innenstadt-Situation beitragen können."

"Wie weit ist es mit unserer politischen Kultur gekommen?"

"Einem der wenigen ,Macher', die wir in Waltrop haben, jetzt öffentlich mit Schlagworten wie ,Kooperation von CDU und Stadtmarketing auf das Schärfste zu verurteilen' – ,Skandal, der seinesgleichen sucht' – ,Parteiinteressen werden miteinander verquickt' – ,es müsse in seinen Gremien Konsequenzen haben' – in einer solchen prangerähnlichen Art und Weise abzustrafen, macht mich nicht nur sehr betroffen und ärgerlich. Nein, es wirft bei mir die Frage auf, wie weit es mit der politischen Kultur in unserer Kommune bei so manch einem mittlerweile gekommen ist." (...) "Wenn man sich ein Fass sucht, welches man öffnen möchte, leider nicht um es mit guten Freunden zu leeren, sondern möglicherweise, um das eigene Image mal in Richtung ,klare Kante' aufzustocken, dann sollte man sich einmal über den Inhalt eines solchen Fasses im Vorfeld im Klaren sein." 

Hier lesen Sie einen kleinen Auszug aus dem Leserbrief von Jörg Buxel. Seine kompletten Worte drucken wir am Mittwoch (25.9.) in der WZ und im e-Paper!

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