Das KiJuPa will Erstwähler motivieren.
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Das KiJuPa will Erstwähler motivieren.

Kommunalwahl im September

Kinder- und Jugendparlament mit klarer Botschaft: Wählen ist wichtig

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Das Kinder- und Jugendparlament macht wieder Wahl-Werbung unter Erstwählern. Natürlich nicht für eine bestimmte Partei, sondern generell dafür, am Urnengang teilzunehmen.  

  • Das KiJuPa will wieder die Erstwähler erreichen
  • Polit-Talk vor Ort fällt aber diesmal aus
  • Doch es gibt andere Ideen

Die Corona-Krise macht auch die Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) in Waltrop derzeit nicht einfach. Aber das Gremium hat Mittel und Wege gefunden, um auch diesmal vor den Kommunalwahlen am 13. September jungen Leuten Orientierung zu vermitteln und fürs Wählengehen zu werben. Vor früheren Wahlen hatten die jungen Leute die örtlichen Politiker eingeladen, den Kochlöffel zu schwingen und sich dabei Fragen über Politik zu stellen. Diesmal sollte es einen Polit-Talk mit Grillen geben, doch das muss ausfallen. Was es aber geben wird: Kurze, knackige Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten fürs Bürgermeisteramt und den Stadtrat vor der Kamera. Die werden später dort zu sehen sein, wo die Zielgruppe unterwegs ist – bei Instagram. Natürlich muss das gut vorbereitet sein und man muss gut aufpassen, dass niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Deshalb wird etwa die Interview-Reihenfolge ausgelost. Die ersten Parteien hätten ihre Teilnahme schon zugesagt, berichten die Jugendlichen erfreut. Das ist freilich nicht alles.

Slogan: Du wählst doch sonst auch

Die 1520 Erstwähler werden alle angeschrieben. Es soll ein Plakat geben mit dem Slogan: „Du wählst doch sonst auch“, das die jungen Wähler daran erinnern soll, dass das Auswählen für sie im Alltag nichts Besonderes ist: Will ich einen Salat oder einen Burger? Bei der Wahl geht’s eben auch darum, sich zu entscheiden– freilich am besten gut informiert. Ein weiterer Slogan, den das KiJuPa einsetzen will: „Wa(h)ltrop hat keinen Platz für Nichtwähler.“ Wie gut die Waltroper tatsächlich schon zum Thema Wahlen informiert sind, zeigt sich, wenn die KiJuPa-Aktiven mit einem Glücksrad in die Innenstadt gehen und Passanten Fragen zur Kommunalwahl stellen. „Dass wir alles umsetzen können, verdanken wir der Förderung durchs Bundesprogramm ,Demokratie leben’“, betont KuJuPa-Koordinatorin Britt Wagner. 10.000 Euro seien im Fördertopf gewesen, und da sich kein anderer Träger um Mittel beworben habe, bekomme das KiJuPa den kompletten Betrag.

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