Kindertagesstätte in NRW
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Kita-Plätze sind in Waltrop seit Jahren knapp.

Kinder-Betreuung

Kindergarten-Plätze sind noch immer knapp - kommt jetzt Kita Nummer 16?

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Immer mehr Eltern in Waltrop melden ihre Kinder immer früher zur Kita an. Plätze sind daher rar. Kita Nr. 14 wird gerade an der Altenbredde gebaut, Nr. 15 geplant. Kommt nun Nr. 16? 

  • Kita-Plätze sind in Waltrop knapp, auch wenn es zum Start des neuen Kita-Jahres im August doch wieder etwas entspannter aussieht als zunächst angenommen
  • Aber die bestehenden Betreuungseinrichtungen sind bis an den Rand belegt
  • Die SPD hat nun beantragt, Kita Nummer 16 zu errichten

368 Kinder sind zum neuen Kindergartenjahr angemeldet worden - so viele wie noch nie. Und das, wo die bestehenden Kitas ohnehin bis an die Decke voll sind. Immerhin: Bei den Ü3-Kindern sei es gelungen, alle zu versorgen, bei den Jüngeren sind noch einige Fälle offen. Aber die Lage ist nicht mehr ganz so anspannt wie noch vor einigen Wochen - auch dank zweier neuer Gruppen, die übergangsweise in der ehemaligen Phoenix-Schule unterkommen sollen. Dennoch: Für die SPD liegt auf der Hand, dass eine weiter Kita her muss - die übrigen Mitglieder des entsprechenden Rats-Fachausschusses sahen das übrigens nicht anders.

Kita Nummer 14 wird jetzt gebaut

Derweil ist Kindertagesstätte Nummer 14 gerade im Bau - sie soll an der Altenbredde nahe dem ehemaligen Waldstadion entstehen; der evangelische Kirchenkreis wird Träger. Nummer 15 ist in Planung – hier soll das DRK die Trägerschaft übernehmen. Derzeit wird geprüft, wo diese Kita entstehen könnte - möglicherweise auf dem Allwetterbad-Gelände

Junge Familien in Waltroper Neubaugebieten

Für Kita Nummer 16 wird jetzt die Notwendigkeit abgeklopft. Kita Nummer 16 müsse auch deswegen her, so die SPD, weil mit den Waltroper Neubaugebieten Großer Kamp, Waldstadion oder Altenbruch „ein erheblicher Zuwachs an jungen Familien“ zu verzeichnen sei, so die SPD. Eine Formulierung im Antrag der SPD missfiel indes der FDP: Die SPD hatte die Zechenwald-Gegend ins Gespräch gebracht für einen möglichen Standort. Doch beim Stichwort „Zechenwald“ hakte FDP-Ratsmitglied Dr. Jens Jordan ein und mahnte, dass Begehrlichkeiten bei Investoren geweckt werden könnten, wenn man einmal anfange, dort zu bauen. Veronika Schröder-Norosinski (SPD) entgegnete, gemeint und so auch vorgeschlagen habe ihre Fraktion „in der Nähe“ und nicht „im“ Zechenwald.

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