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Fast zehn Jahre alt ist dieses Bild: Angela Merkel ermuntert Triael-Vertreter bei ihrem Besuch in Lünen.

Kohleausstieg

Kraftwerk: Warum Trianel und Stadtwerke Vertrauen zerstört sehen

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Trianel und die am Kraftwerk Lünen  beteiligten Stadtwerke sehen ihr Vertrauen in die Politik großteils zerstört. Warum, erklären zwei Gesprächspartner im Interview.  

  • Vor zehn Jahren war Kanzlerin Merkel in Lünen, sagte dem Kraftwerksprojekt eine große Zukunft voraus
  • Doch die jetzt geplanten Modalitäten des bevorstehenden Kohleausstiegs klingen aus Sicht von Trianel und Stadtwerken nicht  verheißungsvoll
  • Ein Interview mit Stefan Paul (Trianel) und Dr. Achim Grunenberg (Stadtwerke Lünen) 

"Die Stadtwerke haben in den Jahren 2004 bis 2008 alles umgesetzt, was die Politik bestellt hat: Wir haben gemeinsam das Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk in Hamm gebaut – und dann das hocheffiziente Kohlekraftwerk Lünen inklusive Fernwärme-Auskopplung", sagt Stadtwerke-Lünen-Geschäftsführer Dr. Achim Grunenberg im Gespräch mit unserer Redaktion.

Stefan Paul, Leiter des Trianel-Kraftwerks an der Stadtgrenze zu Waltrop 

Auch Trianel-Kraftwerksleiter Stefan Paul sagt, die Politik, sogar die Bundeskanzlerin persönlich, habe die Stadtwerke zu großen Investitionen ermuntert. Doch gut zehn Jahre später ist die Situation fürs Kohlekraftwerk Lünen unerfreulich. Durch den Kohleausstieg wird die Laufzeit des Kraftwerks massiv verkürzt – weniger Zeit, um die Investitionskosten in Höhe von 1,4 Milliarden Euro zurückzuverdienen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Achim Grunenberg

Warum die Stadtwerke-Seite ihre Interessen beim Kohleausstieg nicht besser vertreten konnte, warum unsere Gesprächspartner die Stilllegung-Reihenfolge von Stein- und Braunkohleanlagen nicht nachvollziehen können, was sie zu den aktuellen Protestaktionen gegen die Kohlekraftwerke und dem juristischen Tauziehen bei den Verwaltungsgerichten sagen - all das lesen Sie in der Freitag-Ausgabe (14. Februar 2020) der Waltroper Zeitung und im E-Paper.    

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