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Gemüsegärtner Lukas Goer begutachtet sein Salat-Feld am Rande der Friedhofstraße.

Der Salat nimmt Platz

Drei Variablen, mit denen ein junger Gemüsegärtner in dieser Saison zu kämpfen hat

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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Das Wetter ist stets eine Größe, die in der Landwirtschaft für Fluch und Segen sorgen kann. In diesem Jahr gibt es noch andere Variablen. Gemüsegärtner Lukas Goer erzählt.

  • Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen des Salates.
  • Das Wetter ist nur ein Punkt, der diesmal unkalkulierbar ist.
  • Immerhin gab es im Frühjahr viel Regen.

Es war ein nasses Frühjahr. Zum Glück. Die knüppeltrockenen Böden, denen noch die Hitze-Sommer der vergangenen zwei Jahre in den Knochen steckten, haben sich zumindest ein bisschen erholt. Gut so, sagt der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer (24).

Waltroper Gemüsehof hofft auf genug Arbeitskräfte

Das Wetter ist in diesem Jahr freilich nicht die einzige Variable, die für Probleme sorgen könnte. Mit dem Coronavirus ist ein Punkt hinzugekommen, der mindestens genauso unkalkulierbar ist. Es fängt an bei den Erntehelfern. 

Gemüsegärtner Lukas Goer aus Waltrop bei der Arbeit

Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen.
Der Waltroper Gemüsegärtner Lukas Goer beginnt mit dem Pflanzen. © Martin Behr

„Ein paar haben schon gesagt, dass sie wieder kommen“, sagt Lukas Goer. Doch leider haben ihn auch mehrere Absagen erreicht.

Viele Erntehelfer haben Angst zu kommen

In Zeiten von Corona, von Quarantänen und Einreisestopps seien die Menschen verunsichert, hätten Angst, aus Rumänien nach Deutschland zu kommen. Zum Arbeiten dürften sie das theoretisch trotz der strengen Vorkehrungen. „Wir wissen jetzt noch nicht, ob wir hinterher genug Leute zum Ernten haben“, sagt der Gemüsegärtner heute.

Was ist mit hinterher dem Absatz?

Sorgenfalten beschert auch der Gedanke an die Vermarktung von Eissalat, Lollo Rosso, Kohlrabi, Spitzkohl und Co. Eigentlich verkauft Familie Goer alles an den Großhandel. Aber was ist, wenn die Nachfrage nicht da ist? „Supermärkte haben ja noch ganz normal geöffnet“, sagt Lukas Goer. Doch auf der anderen Seite mussten wegen des Virus‘ auch Tausende Gastronomie-Betriebe schließen. Wie sehr sich das auf den Absatzmarkt, auf den Großhandel auswirken wird?

Abwarten und das Beste hoffen, heißt für Lukas Goer das Gebot der Stunde. Beim Salat, beim Wetter – und diesmal auch beim Corona-Problem.

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