Langendorf-Geschäftsführer Dr. Klaus P. Strautmann, Bürgermeister Marcel Mittelbach und Stadtplaner Andreas Scheiba (v.l.) vor dem Gerüst, das die Höhe der Hallen demonstriert. 
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Langendorf-Geschäftsführer Dr. Klaus P. Strautmann, Bürgermeister Marcel Mittelbach und Stadtplaner Andreas Scheiba (v.l.) vor dem Gerüst, das die Höhe der Hallen demonstriert. 

Gewerbegebiet „Dicker Dören“

Noch vor Weihnachten sucht Langendorf das Gespräch mit der Bürgerinitiative

  • Jörn Tüffers
    vonJörn Tüffers
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Das Gerüst im „Dicken Dören“ sieht aus wie ein Kunstwerk, aber die Firma Langendorf verfolgt damit ein bestimmtes Ziel. Welches, das verriet die Geschäftsführung bei einem Ortstermin.

Die Konstruktion soll nämlich einen Eindruck davon vermitteln, wie hoch die Fertigungshalle des Fahrzeugbauers Langendorf nach ihrer Fertigstellung sein wird. Damit wollen die Verantwortlichen im Waltroper Rathaus vor allem den Anwohnern im benachbarten Dortmund-Mengede veranschaulichen, dass der Eingriff in die Natur längst nicht so weit reicht, wie diese es befürchten.

„Waltrop nimmt die Sorgen der Anwohner ernst“

„Wir müssen reden“, sagte Bürgermeister Marcel Mittelbach (SPD) bei einem Ortstermin am „Dicken Dören“ an der Stadtgrenze zu Dortmund. Er versicherte, dass Waltrop die Sorgen der Anwohner ernst nehme und sie in die Planungen für den Bau einbeziehen werde. Bereits am kommenden Montag trifft sich Langendorf-Geschäftsführer Dr. Klaus P. Strautmann mit Vertretern der Bürgerinitiative Groppenbruch mit Stefanie Hugot an der Spitze.

So sieht die weitere Planung aus

Der RVR hatte im September sein Okay gegeben. Im kommenden Jahr will die Stadt zu einer Planungswerkstatt einladen, die Bürgerbeteiligung soll im April starten. Waltrops Stadtplaner Andreas Scheiba hofft, dass Ende 2021 die Bauleitplanung in Angriff genommen werden kann. Zwei Jahre später soll das 1899 gegründete Unternehmen von der Bahnhofstraße an den „Dicken Dören“ verlagert werden.

Alles hängt nun von der Bürgerinitiative ab

Wichtiger Schlüssel in diesem Zeitplan sind die Anwohner auf Dortmunder Stadtgebiet. Sie hatten bereits in einem früheren Stadium eine Bürgerinitiative gegründet und angekündigt, dass sie gegen die Ansiedlung des Industrieunternehmens in Waltrop klagen werden. Strautmann bekräftigte gestern, er möchte das Projekt einvernehmlich mit den Bürgern verwirklichen: „Wir wollen keinen Stress mit den Menschen haben.“

Langendorf will Rücksicht nehmen

Wie Nachbarschaft auf deutlich engeren Raum funktionieren kann, zeige sich am Standort an der Bahnhofstraße: „Wir versuchen, Rücksicht zu nehmen. Das werden wir auch am neuen Standort tun.“

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie heute (17.12.) in der gedruckten und digitalen Ausgabe der Waltroper Zeitung.

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