Baustelle Westnetz Hochstraße
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Seit vier Wochen blockiert eine Baustelle den Gehweg an der Hochstraße.

Fachfirma muss kommen

Strom weg, Loch gebuddelt, neues Problem: Jetzt steht die Baustelle seit Wochen still

  • Silvia Seimetz
    vonSilvia Seimetz
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Eine Baustelle an der Hochstraße, direkt am Kirchplatz, steht seit vier Wochen still. Es geht um Kopfsteinpflaster, das offenbar nicht so ohne Weiteres eingebaut werden kann.

  • Eine Baustelle vor St. Peter behindert Fußgänger schon seit Wochen.
  • Dabei ist das eigentliche Problem längst gelöst.
  • Stadt Waltrop schildert, dass das Kopfsteinpflaster bisweilen Probleme bereitet.

Mit Endlos-Baustellen kennt man sich inzwischen gut aus in Waltrop. Nun kommt - wenn auch in kleinerem Ausmaße - eine hinzu: Seit vier Wochen behindert eine kleine Baustelle die Fußgänger an der Hochstraße. In Höhe des Kirchplatzes ist der Gehweg blockiert und sie müssen über eine schmale Brücke laufen. Dabei sind die Arbeiten offensichtlich abgeschlossen. Es müssten nur noch ein paar Pflastersteine verlegt werden, die sich am Rand türmen.

Waltroper Bürger beschwert sich

„Warum dauert das denn bloß so lange?“, wundert sich unser Leser Wilhelm Gerwerth aus Waltrop, nachdem er beobachtet hat, dass an der Stelle wieder mal eine Fußgängerin ins Stolpern gekommen ist. Die Antwort liefert Verwaltungs-Pressesprecherin Patricia Neuhaus, obwohl die Baustelle gar nicht Sache der Stadt Waltrop ist. Das ist passiert:

Steine müssen in Mörtelbett gelegt werden

Vor vier Wochen hat ein Starkstromkabel am Kirchplatz St. Peter seinen Dienst quittiert. Stromnetzbetreiber Westnetz hatte die Leitung freilegen lassen und den Schaden behoben. Normalerweise wird dann das Loch einfach wieder geschlossen, das Pflaster kommt drauf und: fertig.

Apropos St. Peter: Diese Mann aus Waltrop steigt der historischen Kirche regelmäßig aufs Dach.

„Beim Verlegen der Kopfsteinpflaster sind die Mitarbeiter in diesem speziellen Fall aber an ihre Grenzen gestoßen“, erläutert Patricia Neuhaus. Das historische Kopfsteinpflaster rund um St. Peter müsse nämlich unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes in ein Mörtelbett verlegt werden. Dazu wurde eine Fachfirma beauftragt, die in der kommenden Woche endlich die Zeit finden soll, die Pflastersteine sachgerecht zu verlegen.

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