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Mülltrennung bleibt für die meisten Bürger in Waltrop auch weiterhin angesagt.  

Hygienemaßnahme

Müll trennen bleibt in Waltrop auch in Corona-Zeiten wichtig - aber es gibt eine Ausnahme 

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Mülltrennung wird bei uns groß geschrieben. Aber zurzeit gilt eine Ausnahme. Der V+E Waltrop erklärt, warum Covid-19-Haushalte sämtlichen Abfall in eine Tonne werfen sollen.

  • Mülltrennung gilt als wichtige Regel auch in Corona-Zeiten 
  • Haushalte mit Covid-19-Patienten sind aber ausgenommen - aus Hygienegründen 
  • Für diese Haushalte gilt es beim Müll einige Dinge zu beachten   

Bei vielen Waltropern sind die Mülltonnen zurzeit mehr als voll - wer mehr Zeit zu Hause verbringt, produziert dort auch mehr Abfall. Den vernünftig zu trennen, ist und bleibt wichtig. Aber das gilt nicht für Privathaushalte, in denen eine oder mehrere mit dem Coronavirus infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben. Diese Haushalte müssen neben Restmüll auch Verpackungsabfälle, Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgen, wie Christoph Telaar vom Ver- und Entsorgungsbetrieb auf Nachfrage erläutert. „Wir haben auch bereits betroffenen Haushalten übergangsweise größere Restmülltonnen bereitgestellt, weil der komplette Müll ja sonst nicht in eine Tonne passen würde“, sagt Telaar. 

Reißfeste Abfallsäcke verwenden

Ein paar Dinge gilt es zu beachten: Zum Schutz von Mitbewohnern, Nachbarn und auch Mitarbeitern des V+E und auch der Entsorgungsunternehmen, die später mit dem Müll umgehen, muss der Müll aus Covid-19-Familien in stabilen, möglichst reißfesten Abfallsäcken im Restmüll entsorgt werden. Einzelgegenstände wie Taschentücher dürfen nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke müssen durch Verknoten oder Zubinden verschlossen und spitze oder scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, bis die Müllabfuhr kommt, um zu vermeiden, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sollen nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach dem Ende der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt werden.

Regel gilt nur für Covid-19-betroffene Waltroper

Aber: Die Regel gilt ausschließlich für Covid-19-Betroffene. Wer nicht betroffen ist, soll weiterhin seinen Abfall gewissenhaft trennen. Denn schließlich fällt auch in den Haushalten in Waltrop ja aktuell mehr Abfall an, da sich mehr Menschen zu Hause aufhalten. Damit die Restmülltonnen nicht überquellen, ist es deshalb jetzt besonders wichtig, dass der Abfall getrennt wird. Seit dem 20. April ist übrigens auch der Recyclinghof des V+E wieder geöffnet, nachdem es zuvor eine Corona-bedingte Pause gegeben hatte. 

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