Für das DRK sind im Kreis Recklinghausen mobile Einsatzteams unterwegs, die Corona-Abstriche nehmen (Dieses Bild ist ein Symbolbild).
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Für das DRK sind im Kreis Recklinghausen mobile Einsatzteams unterwegs, die Corona-Abstriche nehmen (Dieses Bild ist ein Symbolbild).

Gewaltsam Zutritt verschafft?

Was geschah bei Corona-Test? Angehöriger einer Seniorin stellt Strafanzeige gegen das DRK

  • Simone Hollenhorst
    vonSimone Hollenhorst
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Ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK werden beschuldigt, sich gewaltsam Zutritt zu einer Waltroper Wohnung verschafft zu haben. Dabei ging es um einen Corona-Test.

Es gibt schwere Vorwürfe gegen ehrenamtliche Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): Ein Leser unserer Zeitung beklagt die Art und Weise, mit der ein mobiles Einsatzteam des DRK einen Corona-Abstrich bei einer Angehörigen habe nehmen wollen. Er berichtet davon, dass sich die Tester gewaltsam Zutritt zur Waltroper Wohnung der Seniorin verschafft hätten, obwohl ihnen der Einlass verwehrt worden sei. Der Angehörige hat nun Strafanzeige gestellt.

Angehöriger wollte zunächst den Grund des Tests erfahren

Der Corona-Test selbst, so der Leser, sei zwei Tage zuvor angekündigt worden. Warum die Seniorin getestet werden müsse, konnte ihm nach eigener Angabe niemand beantworten. Lediglich den Hinweis, dass der Test vom Gesundheitsamt angeordnet worden sei, habe er als Angehöriger erhalten. Gegen einen Abstrich sperren wolle sich die Familie nicht, so der Angehörige. Nur solange man ihm keinen Grund dafür habe nennen können, sollte die Tür der Waltroperin verschlossen bleiben.

Anzeige wegen Hausfriedensbruch

Blieb sie aber nicht, gibt der Leser die Aussage der Betroffenen wieder. Eine DRK-Mitarbeiterin im Schutzoverall habe eine andere Person zur Seite gedrängt und die Wohnung der Seniorin betreten. Nachdem diese den Abstrich dann aber verweigert habe, sei das Team unverrichteter Dinge wieder abgerückt. Der Angehörige hat Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gestellt. Das bestätigt die Polizei gegenüber unserer Zeitung. Das DRK möchte sich zu der Sache nicht äußern und verweist auf die Strafanzeige und das laufende Verfahren.

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