Gedenklichter erinnern an den Unfall auf der Ickerner Straße, bei dem ein Mann zu Tode kam.
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Gedenklichter erinnern an den Unfall auf der Ickerner Straße, bei dem ein Mann zu Tode kam.

Ickerner Straße

Fahrer war abgelenkt: Gericht verurteilt 39-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung

  • Werner von Braunschweig
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Nach dem Unfalltod eines Pkw-Insassen auf der Ickerner Straße in Waltrop ist der Fahrer des Unfallautos wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden.

  • Das Schöffengericht in Recklinghausen hat einen Mann aus Castrop-Rauxel verurteilt.
  • Der 39-Jährige war für einen tödlichen Verkehrsunfall in Waltrop verantwortlich.
  • In seinem Schlusswort entschuldigte sich der Mann.

Das Unglück passierte auf dem Weg zur Arbeit: Vor knapp zehn Monaten kam es früh morgens auf der Ickerner Straße in Waltrop in Höhe des Leveringhäuser Teiche zu einem tödlichen Crash. Ein Mercedes-Kombi krachte frontal gegen einen Baum – ein mittig auf der Rückbank sitzender Insasse (54) verstarb. Am Dienstag wurde der 39-jährige Fahrer des Unfallwagens verurteilt.

Mann aus Castrop-Rauxel war einen Moment abgelenkt

Das Schöffengericht in Recklinghausen verhängte gegen den Castrop-Rauxeler wegen fahrlässiger Tötung eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro (60 Tagessätze). Dadurch dass der 39-Jährige einen Bruchteil von einer Sekunde zu lange mit der Einstellung der Heckscheibenheizung abgelenkt gewesen ist, war der mit fünf Personen voll besetzte Mercedes-Kombi (C-Klasse) wenige hundert Meter vor der Kanalbrücke von der Spur abgekommen, auf den Grünstreifen geraten und schließlich frontal gegen einen Baum geprallt. Während die außen sitzenden Insassen nur leichte Verletzungen davontrugen, kam für einen hinten mittig sitzenden Arbeitskollegen des 39-Jährigen trotz aktiven Anschnallgurts jede Hilfe zu spät. Laut Urteil verstarb der 54-Jährige an einem schweren Brustkorb-Trauma.

Unfall-Fahrer entschuldigt sich

Der Angeklagte hatte sich in seinem letzten Wort vor der Urteilsberatung entschuldigt. „Es tut mir wirklich sehr leid. Ich denke oft an meinen verstorbenen Arbeitskollegen und seine Familie“, sagte der Castrop-Rauxeler.

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