Ein Schiff befindet sich in der Schleuse Henrichenburg in Waltrop.
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Die Schleuse Henrichenburg auf Waltroper Stadtgebiet.

Schleuse Henrichenburg

Neue Tore für die Schleuse - und das Wasserstraßen-Amt gelobt Besserung

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Die Hebewerk-Brücke in Waltrop ist endlich eröffnet. Doch es gibt schon neue Baupläne - für die Schleuse. Diesmal soll es besser laufen als bei der Pannen-Brücke.

Das Desaster um die nicht enden wollende Sperrung der Hebewerk-Brücke in Waltrop ist allen Beteiligten noch in frischer und leidvoller Erinnerung. Jetzt gibt es in dem Bereich neue Baupläne der Wasserstraßen-Behörde. Es geht um neue Schleusentore, die speziell der Dortmunder Hafen sehnlichst erwartet.

Frohe Kunde für Hafen und Binnenschiffer

Denn erst im vergangenen Jahr war die Schleuse für rund sechs Wochen wegen Sanierungsarbeiten gesperrt, es folgten weitere anderthalb Monate Notschleusungs-Betrieb. Für den Dortmunder Hafen und für die Binnenschiffer, die auf dem Dortmund-Ems-Kanal unterwegs sind, das fatal, denn die Schleuse Henrichenburg ist ein Nadelöhr; es gibt keinen Ausweich-Wasserweg zum Hafen.

Das Untertor ist bei den Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr mit einem neuen, schwarzen Anstrich versehen worden.

Umso froher werden sie gewesen sein, die Kunde aus dem Verkehrsausschuss des NRW-Landtags gehört zu haben. Angedacht ist, dass die Henrichenburger Schleuse neue Tore bekommt, erklärte in dem Gremium Jörg Huber von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS). Die neuen Tore sollen, so Huber, bei der nächsten planmäßigen Außerbetriebnahme, sprich nach der Bauwerksinspektion im Jahr 2024, eingebaut werden. Und: Die alten Tore will man aufbewahren - falls die neuen mal defekt sein sollten.

Kritik an der Informationspolitik der Wasserstraßen-Behörde

Der GDWS-Mann wurde indes auch auf die Informationspolitik seiner Behörde angesprochen. „Da müssen wir besser werden“, sagte Huber - und verwies auf Waltrop. Dort gebe es ja nicht nur eine Schleuse, sondern auch die Hebewerk-Brücke. Die habe „sehr lange gebraucht“, gab Huber zu. Man müsse selbstkritisch sagen: „Auch da hätten wir sicherlich, was die Informationspolitik betrifft, besser arbeiten können.“ Dem würden sich sicher viele Waltroper anschließen...

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