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Wie meidet man den Dauer-Stau auf dem Weg nach Dortmund? Die SPD hat da eine Idee.

Fraktionschef erläutert

Das ist die neue SPD-Idee gegen den Pendler-Stau

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Der Pendler-Stau auf dem Weg von Waltrop nach Mengede ist ein fortwährendes Ärgernis. Jetzt bringt die SPD eine neue Idee ins Spiel, wie man ihn meiden kann.

  • Der Stau auf der Leveringhäuser-/Mengeder Straße ist für Pendler unverändert ein Ärgernis
  • Jetzt stellt die SPD eine Idee vor
  • Es gab dazu Gespräche mit einem Waltroper, der an entscheidender Stelle in Dortmund arbeitet

Es soll  um einen Vorschlag mit mehr Substanz gehen als den, eine Fährverbindung über den Kanal einzurichten, um dem Pendler-Dauerstau zu entgehen. Den hatte ein ehemaliger Waltroper SPD-Stadtverbandsvorsitzender gemacht. SPD-Fraktionschef Detlev Dick indes geht es um erste Schritte für den Bau einer H-Bahn-Trasse zum Bahnhof Mengede. Denn bisher ist auch das Bus-Fahren nach Mengede keine Option, um den Stau zu meiden. Der steht zur Hauptverkehrszeit auch in der Fahrzeugkolonne. 

Gespräche mit Elmar Middeldorf

Als Dick zum Jahreswechsel im WZ-Interview nach einer Zukunftsvision gefragt wurde, nannte er einen „Sky-Train zum Dortmunder Hauptbahnhof“. Das wird vorerst eine Vision bleiben. Aber Elmar Middeldorf hatte das gelesen und machte Dick einen Vorschlag, der in dieselbe Richtung weist. DerWaltroper ist Geschäftsführer der H-Bahn in Dortmund, und so überlegten Dick und Middeldorf seit Januar gemeinsam, wie man das Projekt einer Trasse von Waltrop zum Bahnhof Mengede auf die Schiene beziehungsweise unter den Hohlkastenträger bringen kann.

 Denn nach diesem Prinzip funktionieren H-Bahn und übrigens auch der Sky-Train am Düsseldorfer Flughafen: Stützen werden im Abstand von 25 bis 30 Metern aufgestellt und daran eine Hochbahn aufgehängt, etwa so wie die Wuppertaler Schwebebahn. Die H-Bahn, bereits seit 1984 an der Dortmunder Uni zwischen dem Campus Nord und dem Campus Süd im Einsatz, wird automatisch gesteuert und befördert dort täglich bis zu 8000 Fahrgäste. Es gab im Laufe der Jahre zwei Erweiterungen, das Streckennetz ist jetzt 3,16 Kilometer lang. Zur Wahrheit gehört allerdings auch: Einige Erweiterungspläne seit 2008 wurden nicht umgesetzt, weil der Kosten-Nutzen-Faktor sich als zu ungünstig erwies.

Das könnten die nächsten Schritte sein

Was die nächsten Schritte angeht: Dick schlägt vor, mithilfe einer für die Stadt kostengünstigen, an einer Hochschule zu erstellenden Arbeit, erste Erkenntnisse über Betriebskosten und Streckenführung zu gewinnen. 

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 30. April, in der gedruckten Ausgabe der WZ und im E-Paper.

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