Der neue Rettungswagen der Waltroper Feuerwehr ist seit Mitte Mai im Einsatz. Im Bild: Andreas Pust (re., Leiter Technik) und der „Leiter Fahrzeuge“, Wolfgang Holtermann (vorne li.) sowie die RTW-Besatzung Christoph Schmiemann (li.) und Christoph Fug (re.). 
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Der neue Rettungswagen der Waltroper Feuerwehr ist seit Mitte Mai im Einsatz. Im Bild: Andreas Pust (re., Leiter Technik) und der „Leiter Fahrzeuge“, Wolfgang Holtermann (vorne li.) sowie die RTW-Besatzung Christoph Schmiemann (li.) und Christoph Fug (re.). 

Fahrzeug-Neuanschaffung

Neuer Rettungswagen für die Waltroper Feuerwehr - ab jetzt wird's rückenschonender 

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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  • Markus Weßling
    Markus Weßling
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Sechs Jahre und 260.000 Kilometer hatte der alte Rettungswagen (RTW) der Waltroper Feuerwehr auf dem Buckel. Jetzt war Zeit für einen neuen. 

  • Ein neuer Rettungswagen der Waltroper Feuerwehr ist in Dienst gestellt worden
  • Der Wagen kostete 236.000 Euro
  • Im Schnitt ist das Fahrzeug täglich mehr als fünfmal im Einsatz

Schwere Lasten, Zeitstress, beengte Transportwege - all das gehört dazu, wenn der Rettungsdienst im Einsatz ist und Patienten transportiert. Kein Wunder, dass 69 Prozent aller Rettungsdienstler über Rückenschmerzen klagen - eine entsprechende Studie zitiert die Unfallkasse NRW. Bei der Feuerwehr Waltrop soll das jetzt ein kleines bisschen besser werden. Jedenfalls ist der neue Rettungswagen entsprechend besser ausgestattet.

Fahrzeug hat 236.000 Euro gekostet 

Seit Mitte Mai ist das neue Fahrzeug im Dienst: 236.000 Euro hat es gekostet, es ist ein Mercedes Sprinter, und der Aufbau kommt vom Hersteller Fahrtec in Neubrandenburg. Und: Der RTW hat eine elektrisch bedienbare Fahr-Trage. „Das ist rückenschonender für die Kollegen“, sagt Wolfgang Holtermann, Leiter Fahrzeuge bei der Feuerwehr Waltrop. Der Tragstuhl im neuen RTW hat zudem eine Raupen-Vorrichtung: Mit diesem Transport-Gerät kann man Patienten, die nicht gehen können, über Treppen bewegen. 

Praxistauglichkeit zählt für die Waltroper Wehr

Bevor ein neues Fahrzeug ausgeschrieben wird, sitzen die Kollegen der Feuerwehr immer zusammen und überlegen, welche Merkmale es haben sollte, um praxistauglich zu sein. „Es geht nicht um ein goldenes Lenkrad“, versichert Holtermann. Sondern eben um den praktischen Vorteil im Einsatz. Der alte RTW wird nach mehr als sechs Jahren in den „Ruhestand“ geschickt - mit 260.000 Kilometern. Es wären sogar noch mehr, wäre der RTW nicht im Sommer 2017 wegen eines Unfalls in den Rieselfeldern zeitweise außer Dienst gewesen. Und zuletzt musste er länger im Einsatz bleiben, weil die Lieferzeiten für neue Modelle so lang sind. 

Sechs Jahre soll der neue RTW bleiben  

Der neue RTW soll nun wiederum sechs Jahre in Waltrop unterwegs sein. Refinanziert werden die Rettungsdienst-Fahrten übrigens über die Krankenkassen. Insgesamt rückte der jetzt außer Dienst gestellte RTW im vergangenen Jahr zu 1987 Fahrten aus. 112 davon waren Krankentransporte, der Rest Notfall-Einsätze. Angefordert war der Rettungsdienst kürzlich auch beim Großbrand bei TUL, auch wenn dort keine Menschen zu Schaden kamen.  Und natürlich ist die Silvesternacht auch immer Hoch-Zeit für den RTW.

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