Susanne Bergter-Röthig, Lea Kevering, Sina Holz, Annette Tesmer, Britta Büscher, Nina Lange, Nicole Walter und Heike Sprenger (v.l.) sind das Team vom Testzelt.
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Susanne Bergter-Röthig, Lea Kevering, Sina Holz, Annette Tesmer, Britta Büscher, Nina Lange, Nicole Walter und Heike Sprenger (v.l.) sind das Team vom Testzelt.

Auf dem Zechengelände

Neues aus dem Covid-19-Testzelt: 100 Abstriche am Tag und so manche Absurdität

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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In der ersten Welle waren es 120 Abstriche pro Woche, jetzt sind auch mal so viele an einem Tag. Im Covid-19-Testzelt ist der Andrang groß. Dazu leisten die Helferinnen noch viel mehr.

Wer in Waltrop oder Datteln wohnt und zum Corona-Test muss, landet mit ziemlicher Sicherheit bei ihnen: Susanne Bergter-Röthig, Heike Sprenger, Nicole Walter, Annette Tesmer, Nina Lange, Britta Büscher, Sina Holz und Lea Kevering sind meist diejenigen, die den Betrieb im Corona-Zelt sicherstellen. Autofenster runter, Mund auf, Abstrich nehmen und die Probe zur Untersuchung ins Labor schicken. Das ist vereinfacht ausgedrückt das Prozedere, das die Damen vom Testzelt inzwischen wohl im Schlaf beherrschen. Dabei ist der logistische und personelle Aufwand groß.

In Waltrop halten fünf Arztpraxen aus dem Vestnet die Stellung

Fünf im Vestnet organisierte Arztpraxen aus Waltrop und Datteln stellen ihre Mitarbeiter zur Verfügung. Jeden Tag ist ein anderes Team vor Ort. „Anders wäre das nicht mehr zu schaffen. Wir machen das ja alle meistens in unserer Mittagspause“, erzählen die erfahrenen Arzthelferinnen. Für diejenigen, die schon seit Anfang an dabei sind, gab’s seit Monaten keine richtige Pause mehr.

Außergewöhnliche Erfahrungen gemacht

Stattdessen haben sie ein paar außergewöhnlichere Erfahrungen gemacht. Sie haben ein liegen geblieben Auto angeschoben. Einen Herrn ins Gebet genommen, der auch während des Abstriches rauchen wollte, hatten Fußgänger und Radler im Auto-Parcours.

Sie machen weiter bis zum Ende der Pandemie

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen: Eine Kollegin hat sich bislang auch mit dem Coronavirus infiziert. Wo genau ist ungewiss. Wichtig sei vor allem, dass es der Betroffenen wieder gut geht. Sie alle werden ihren Posten im Testzelt in Waltrop weiterhin halten. Ohne Extra-Bezahlung. So lange, bis die Pandemie ausgestanden ist.

Über die aktuellen Entwicklungen halten wir Sie ins unserem Corona-Newsticker auf dem Laufenden.

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