Das Polizeiboot „WSP15“ auf der Polizeiwerft in Münster
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Das Polizeiboot „WSP15“ ist in Münster getauft worden und auf dem kompletten Dortmund-Ems-Kanal - auch in Waltrop - im Einsatz.

Dortmund-Ems-Kanal

Neues Polizeiboot ist auch in Waltrop im Einsatz - und es ist Müllsündern auf der Spur

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Es hat zweimal 350 PS, kostet 1,1 Mio. Euro und ist auf dem Dortmund-Ems-Kanal auch bei Waltrop unterwegs: Innenminister Reul persönlich hat das neue Polizeiboot WSP 15 getauft.

Eine Flasche Sekt schlug gegen den Bug des neuen Polizeiboots „WSP 15“, als Innenminister Achim Reul und seine Abteilungsleiterin der Polizei,  Dr. Daniela Lesmeister, es tauften: Die „WSP 15“ ist ab sofort als Kanalstreifenboot der Wasserschutzpolizei (WSP) auf dem Dortmund-Ems-Kanal im Einsatz und wird folglich früher oder später auch mal in Waltrop zu sehen sein.

Zweimal 350 PS und 13,4 Tonnen schwer

Die Vorgängerin der WSP 15 hatte mittlerweile 42 Dienstjahre auf dem Deck und wurde daher ausgemustert. Das neue Schiff der Wasserschutzpolizei - es hat zweimal 350 PS, ist 13,4 Tonnen schwer, 14 Meter lang und vier Meter breit - wird auf dem Dortmund-Ems-Kanal und auch auf der Ems fahren – zum Beispiel, wenn auf dem Wasser Unfälle geschehen, wenn Schiffe kontrolliert werden müssen oder um den Transport gefährlicher Güter zu überwachen.

Müllsünder und Badegäste am Kanal

Aber auch dies: Gerade in diesem Jahr, als Freibäder nur eingeschränkt geöffnet waren und für manchen der Urlaub flachfiel, zog es die Erholungssuchenden auch in Waltrop oft an die Kanäle, die sogenannte Kumpel-Riviera. „Einhorn-Badeinseln, Stand-up-Paddler und Schwimmer machen es allerdings der Berufsschifffahrt schwer“, teilt die Wasserschutzpolizei mit. Und Müll an den Ufern sei nicht nur Umweltverschmutzung, sondern für Tiere und Menschen gefährlich.

Brückenspringer leben gefährlich

Auch in Waltrop haben in diesem Sommer immer wieder Müllhaufen mit Überbleibseln von Grill- und Badepartys unschöne Anblicke geboten. Die Beamten der Wasserschutzpolizei weisen immer wieder auf die Gefahren des Badens in schiffbaren Gewässern hin - in Waltrop hatte sich einst ein Brückenspringer übel verletzt - und verfolgen beispielsweise auch Umweltverstöße.

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