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Der Kita-Betreuungsbedarf wächst beständig.

Betreuungsplätze

Nicht alle Kita-Kinder versorgt - das plant die Stadt jetzt

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Nicht alle Kinder, die einen Anspruch haben, können in eine Kita aufgenommen oder in der Tagespflege untergebracht werden. Jetzt hat die Stadt mitgeteilt, was die unternehmen will. 

  • Die Stadt will an der Phoenixschule eine Kita-Notgruppe einrichten. 
  • Das geht aus einer Mitteilung aus dem Rathaus hervor.
  • Träger soll das DRK werden.

    Die Stadt nennt die gestiegenen Geburtenzahlen und Zuzüge als Gründe dafür, dass erstmals nicht alle Kita-Kinder, die einen Rechtsanspruch haben, versorgt werden können. Um dem Bedarf doch annähernd gerecht werden zu können, wird daher der geplante Rückbau der ehemaligen Phoenixschule an der Hafenstraße vorübergehend zurückgestellt. Bürgermeisterin Nicole Moenikes, so heißt es in der Mitteilung, habe die Idee gehabt, die Stadtverwaltung zu beauftragen, diesen alten Schulstandort für die Unterbringung von zwei Notgruppen auf seine Eignung hin zu überprüfen.

    Bürgermeisterin "fand Zustimmung"

     „Das positive Ergebnis soll dem Ausschuss für Jugendhilfe und Soziales in seiner nächsten Sitzung zur Beratung vorgelegt werden“, heißt es weiter. Der Rats-Ausschuss tagt am Dienstag (17 Uhr, Rathaus). Als neuer Träger hat sich das Deutsche Rote Kreuz angeboten. Bürgermeisterin Moenikes hat das Gespräch mit den Verantwortlichen gesucht. Wegen des dringenden Bedarfs fand sie, wie es heißt, „Gehör und ungeteilte Zustimmung zu dem Vorhaben“. Die Räume der alten Schule seien für die Übergangslösung wie geschaffen, denn eine Infrastruktur sei vorhanden, so die Bürgermeisterin. Allerdings müsse noch einiges geprüft und die Genehmigung beim Landesjugendamt beantragt werden. Außerdem müsse umgebaut werden. Aber übergangsweise könne so für alle Kinder, die einen Anspruch haben, ein Platz geschaffen werden. Das DRK steht somit auch in Zukunft als Träger zur Verfügung, wenn der Ausschuss dies so beschließt.

    Übergangsfrist von etwa zwei Jahren

    Die Übergangsphase soll so lange andauern wie nötig, maximal jedoch, bis ein neuer Standort gefunden ist und eine zusätzliche Kita errichtet wurde. Geplant ist eine etwa zweijährige Übergangsfrist, bis die zwei Notgruppen zum neuen Standort umziehen können. Dazu müssen bei der Planung unterschiedliche Gesichtspunkte: Gegebenenfalls muss Baurecht durch Verabschiedung eines Bebauungsplanes geschaffen werden, der neue Standort muss eventuell erst für die Bebauung hergerichtet werden, je nach Standort sind Umweltschutzbelange und viele weitere Fragen zu berücksichtigen. Bekanntlich werden derzeit bereits verschiedene Standorte auf ihre Eignung hin geprüft: der Bereich in der Nähe der alten Direktorenvilla im Zechenwald (ein SPD-Antrag) oder das alte Allwetterbad. Dem Vernehmen nach ist es auch denkbar, dass beide Standorte zum Zug kommen. Bei der Stadt heißt es: „Wir prüfen in alle Richtungen, um der großen Nachfrage und den Eltern gerecht zu werden.“

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