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Ein Blick ins Archiv: Die Oberwieser Schützen beim Vogelschießen.

2020 statt 2019

BSV Oberwiese verschiebt sein Schützenfest

Waltrop - Der BSV Oberwiese verschiebt sein Schützenfest von 2019 auf 2020. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer ist die Hebewerks-Brücke.

Nachdem der geschäftsführende Vorstand des Vereins diesen Beschluss gefasst hatte, votierte nun in einer Sitzung vor Weihnachten auch der erweiterte Vorstand einstimmig für die Verlegung.

Eine Verlegung des Festes kam bei den Oberwieser Schützen intern ins Gespräch, nachdem vor einigen Wochen die Versammlung der Schützen- und Brauchtumsvereine des Alten Amtes Waltrop stattgefunden hatte. „Bedingt durch Jubiläen gibt es bei weiteren Vereinen Verschiebungen in der Festfolge“, erklärt BSV-Vorsitzender Christoph Brunswick: „Das bringt uns alle in die Situation, dass wir nur noch Jahre haben, in denen oftmals vier oder fünf Feste stattfinden oder eben lediglich eins oder gar keins – wie 2020. Hier haben wir Handlungsbedarf gesehen.“

Mehrere Feste kurz hintereinander

Durch die Verschiebung des Schützenfestes in Oberwiese entspannt sich die Situation bereits im kommenden Jahr. „Hier hätten wir im Abstand von nur einer Woche in Oberwiese sowie in Henrichenburg Schützenfest gefeiert. Jetzt können wir es alle entspannter angehen lassen“, erläutert Geschäftsführer Karsten Sandhofe. Insgesamt habe man das eigene Schützenfest durch die Verlegung auch wirtschaftlich auf sicherere Beine gestellt.

„Nicht unwichtig für uns ist auch die Hebewerksbrücke, gerade in Sachen Festumzug. Ob das mit dem neuen Bauwerk bis zum Sommer etwas wird, dürfte ja noch in den Sternen stehen“, mutmaßt Brunswick. Ein weiterer Punkt: Sollte es bei diesem Rhythmus bleiben, dann wären die Grünröcke aus Waltrops Westen auch schon für das Jubiläum im Jahr 2030 im richtigen Turnus.

Das Königspaar verlängert

Zur Vorbereitung der Verlegung musste der Vorstand freilich viele Klinken putzen gehen, wie der Vorsitzende aufzählt: „Festwirt, Spielmannszug, Blaskapelle, Band und allen voran unser Thron – alle mussten mit ins Boot geholt werden und grünes Licht geben.“ Bei der Mannschaft um König David Fiolka und Königin Inga Gelesch habe man aber offene Türen eingerannt. „Die Truppe hängt gerne noch ein Jahr dran und freut sich schon auf die Zugabe.“

Selbstverständlich wurden auch die befreundeten Gastvereine eingebunden, da die Verschiebung ja auch hier eine Umplanung bedeutet. Brunswick: „Ich habe mit sämtlichen Vorsitzenden gesprochen und bin froh und dankbar, dass alle der Sache positiv gegenüber stehen. Ohne unsere Freunde würde es nicht funktionieren.“ Der genaue Festtermin für 2020 wird in den kommenden Wochen festgelegt.

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