Aber wer kümmert sich?

CDU will eine Hundewiese im Stadtpark

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Waltrop - In Ickern gibt es sie seit Jahren, in Brambauer seit Kurzem und bald soll es sie auch in Waltrop geben: eine Hundewiese. Ungeklärt ist derweil noch eine entscheidende Frage: Wer kümmert sich um die Wiese?

Etwa 16.750 Euro, so schätzt die Stadtverwaltung, würde der Bau einer mit 165 Metern Stahlmattenzaun umzäunten Hundewiese kosten. Ein 950 m² großes Paradies für Vierbeiner – mit Wasserstelle und Sitzgelegenheiten für Herrchen und Frauchen. Ins Spiel gebracht hat diese Idee die CDU-Fraktion. „Jetzt müssen wir gucken, wie man sie am besten umsetzen kann“, sagt Andreas Brausen, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, im Gespräch mit unserer Redaktion.

Wiese am Ost-Ende des Stadtparks

Stichwort umsetzen: Neben einer ersten Kostenschätzung gab es auch schon einen Vor-Ort-Termin, dem der Leiter des Ver- und Entsorgungsbetriebes (V+E), Bernd Funke, beiwohnte. Ein sehr konstruktives Treffen sei das gewesen, berichtet Brausen, der hier explizit die „gute Zusammenarbeit mit Monya Buß“ (Bündis 90/ Die Grünen) lobte. Und die wichtigste Botschaft daraus: Umzusetzen wäre die Idee einer Hundewiese relativ problemlos, der ausgeguckte Standort am Ost-Ende des Stadtparks erfüllt laut Brausen alle Voraussetzungen: Er ist einigermaßen zentral gelegen, kostenlose Parkplätze sind direkt vor der Tür, ein Wasseranschluss ist ohne großen Aufwand zu verlegen und dem Parkfest stünde die Hundewiese, die zwischen Riphausstraße und den Tennisplätzen angedacht ist, auch nicht im Weg.

Bevor der Bau losgehen kann, gilt es allerdings noch zwei Fragen zu klären: Kann Kämmerer Wolfgang Brautmeier noch die knapp 17.000 Euro für den Bau der Anlage im Haushalt auftreiben? Und: Wer pflegt die Hundewiese, wenn sie dann gebaut ist?

V+E soll den Grünschnitt übernehmen

Andreas Brausen sieht hier zum einen den V+E in der Verantwortung, der dauerhaft zumindest für die Grünpflege zuständig sein müsste. „Wenn der Platz so angelegt wird, dass der V+E da mit seinen Maschinen mähen kann, sollte das funktionieren“, findet er. Wünschenswert sei dennoch, dass sich mittelfristig ein Bürger-Verein bilde, der sich dann unterstützend um die Pflege der Wiese mit kümmert, so Brausen. In Waltrop sind nach aktuellen Zahlen 2 030 Hunde gemeldet. Jährlich nimmt die Stadt dadurch etwa 262.240 Euro Hundesteuer ein, wenngleich diese Zahl variiert.

Am Dienstag, 13. November. berät der Fachausschuss darüber (17 Uhr, Rathaus).

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